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Leichathletikstadion der DJK Ewaldi: Alles neu - zum Laufen und Springen für jedermann

rnSportanlage Ramhofstraße

Es ist ein einmaliges Projekt in Dortmund, das die DJK Ewaldi Aplerbeck an der Ramhofstraße auf die Beine gestellt hat. Die Erneuerung der Leichtathletik-Anlage - mit Finnbahn und mehr.

Aplerbeck

, 13.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Da lässt es sich als Vereinsvorstand doch erst einmal genüsslich zurücklehnen. Das macht Friedhelm Althans, erster Vorsitzender der DJK Ewaldi Aplerbeck, dann auch. Denn das, was sein Verein aus Eigenmitteln und mithilfe von Förderern und Sponsoren geschaffen hat, kann sich sehen lassen. Und noch viel besser: Der Platz ist nicht nur für die zahlreichen Vereinsmitglieder, sondern für alle, die Lust am Laufen, Springen und Werfen haben.

Aus dem doch mächtig in die Jahre gekommenen Sportplatz an der Ramhofstraße ist ein echtes Schmuckkästchen geworden. Endlich, nach langen Jahren der Planung, hat der Ewaldi-Sportplatz eine neue Laufbahn. Ein 324 Meter langer Tennenbelag, also Asche und dazu eine wettkampftaugliche 100-Meter-Bahn. Und der besondere Clou: eine Finnbahn, also eine besonders weiche Bahn (z.B. aus Mulch), eingebunden ins große Oval an der Innenseite der Tennenlaufbahn.

Leichathletikstadion der DJK Ewaldi: Alles neu - zum Laufen und Springen für jedermann

Die Sportanlage an der Ramhofstraße ist ein echtes Schmuckkästchen geworden © Jörg Bauerfeld

Nach der Sanierung wurde aus dem Ei ein Oval

Jetzt stellt sich die Frage, wie es zu den 325 Metern kommt, da doch eine Stadionrunde in einem Leichtathletikstadion üblicherweise 400 Meter beträgt. Ganz einfach: als der Platz, beziehungsweise die Fläche, von der DJK 1954 von Thyssen-Krupp übernommen wurde, war einfach kein Platz für eine größere Laufbahn. Die, vor dem Umbau noch 333 Meter lang, war zudem ein „wenig eirig“, so Franz-Josef Szalata, zweiter Vorsitzender des Vereins. Also haben die Männer vom Fach, die die Bahn sanierten, aus dem Ei ein richtiges Oval gemacht, was rund sechs Meter gekostet hat. Die Hobbyläufer und auch die Schulen und Kindergärten, die die Anlage auch schon früher nutzten, stört die krumme Meterzahl nicht.

Leichathletikstadion der DJK Ewaldi: Alles neu - zum Laufen und Springen für jedermann

Franz-Josef Szalata, Jan Gravert, Friedhelm Althans, Jennifer Koopmann und Ingeborg Milde (v.l.) mit dem symbolischen Volksbank-Scheck auf der Sprunganlage. © Jörg Bauerfeld

Apropos Kosten - die stemmte zum Teil der Verein, zum Teil gab die Sportförderung ihren Anteil dazu - und auch die Bezirksvertretung Aplerbeck unterstützte die DJK bei ihren Sanierungsanstrengungen. Jan Gravert (SPD) und Ingeborg Milde (CDU) nahmen das verbaute Geld einmal unter die Lupe - und waren zufrieden. Und dann durfte auch noch Jennifer Koopmann von der Volksbank einen symbolischen Scheck in Höhe von 2500 Euro überreichen. Geld, das der Verein gut gebrauchen kann, denn neben der Lauf- und der Finnbahn gab es auch eine Grunderneuerung der Hoch- und Weitsprunganlage.

Unser Autor Jörg Bauerfeld hat sich am Hochsprung versucht. Mit zwei Beinen abzuspringen, ist zwar eigentlich nicht erlaubt, aber wir wollen mal nicht so sein.

Zudem gibt es eine Blumenwiese für die Insekten

Und es wird auch noch etwas für die Umwelt getan. Genauer gesagt: für die Bienen und Insekten. Denn an der Westseite der Anlage, an der Ostkirchstraße, wird eine große Blumenwiese eingesät. „Wir hoffen natürlich, dass unsere Leichtathletikabteilung von der sanierten Anlage profitiert“, sagt Friedhelm Althans. Wichtig sei aber, dass die Öffentlichkeit von der Sportstätte profitiert. Denn: diese zu nutzen, ist ausdrücklich erwünscht. Ach ja, und es soll noch weiter gehen mit der Sanierung. Als Nächstes gibt’s einen neuen Sanitärbereich.

Und vielleicht gibt es ja wieder Geldgeber, die ihren Beitrag dazu leisten. Denn pfiffig waren die Damen und Herren bei der DJK Ewaldi schon immer. So ist schon seit ewigen Zeiten das Vereinskonto bei der Volksbank eingerichtet. Und die findigen DJKler sicherten sich dann auch immer die Dienste des Filialleiters, der Mitglied bei der DJK wurde und sich dann entsprechend um die Vereinsfinanzen kümmerte.

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