Warn-App kündigte „extremes Unwetter“ an - so war es in Dortmund

Einsätze der Feuerwehr

Als „extremes Unwetter“ war es am Sonntagabend angekündigt, und im Dortmunder Umland war tatsächlich Land unter. Doch wie kam Dortmunder durch die Wetterlage?

Dortmund

von Michael Nickel/ Dennis Werner

, 10.08.2020, 08:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Feuerwehr musste in Dortmund Keller auspumpen.

Die Feuerwehr musste in Dortmund Keller auspumpen. © RN-Archiv

Um kurz vor 18 Uhr ploppte auf vielen Smartphones in Dortmund eine Push-Nachricht der Warn-App Nina auf. Der Titel: „Amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit extremem heftigem Starkregen und Hagel.“

Zudem seien Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 100 km/h möglich. Die Warnung: Bäume und Dächer könnten entwurzelt werden, zudem seien „Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen möglich.“ 50 Liter pro Quadratmeter sollte es regnen.

Die App nannte einen Zeitraum von 17.51 bis 18.30 Uhr für die Warnung mit der Warnstufe „extremes Unwetter“. Während dieser Zeit blieb es vergleichsweise ruhig. Im Bereich Innenstadt-Ost blitzte es ein paar Mal und regnete ein wenig. Dann kam sogar die Sonne wieder raus.

Wenige überflutete Keller

Etwa eine Stunde später gab es dann tatsächlich starke Regenfälle und Wind. Doch die Wirkungen hielten sich für Dortmund in Grenzen: Wie die Nachfrage am Morgen bei der Feuerwehr ergab, waren die Helfer zu zwei Einsätzen gerufen worden, bei denen Keller vollgelaufen waren. Außerdem war ein größerer Ast von einem Baum abgebrochen und musste beseitigt werden.

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