Fahrradfahrer, Shishas und Hundebesitzer beschäftigen den Sicherheitsdienst am Phoenix-See

Phoenix-See

Es sind vor allem Ruhestörungen, die die Anwohner des Phoenix-Sees beschäftigen. Doch nicht nur mit Lärm haben Sicherheitsdienst, Ordnungsamt und Polizei zu tun, wie eine Auflistung zeigt.

Hörde

, 05.04.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wer mit dem Fahrrad am Phoenix-See unterwegs ist, sollte auf den entsprechend markierten Wegen bleiben.

Wer mit dem Fahrrad am Phoenix-See unterwegs ist, sollte auf den entsprechend markierten Wegen bleiben. © Foto: Hannah Schmidt

Das Radfahren in den Fußgängerbereichen am Phoenix-See ist der Verstoß, den die Sicherheitsdienste und das Ordnungsamt zwischen Juli 2018 und Mitte März 2019 am häufigsten geahndet haben. Zu mehr als 1000 Fällen ist es in diesem Zeitraum gekommen, wie eine Auflistung der Stadt Dortmund zeigt, die beim vergangenen „Bürgerdialog Phoenix-See“ veröffentlicht wurde.

Shisha-Rauchen wird nicht überall am Phoenix-See geduldet

Allerdings ist das nur ein geschätzter Wert. „Nicht jeder Fall wird schriftlich erfasst“, heißt es in der Bemerkung. Aber: „Die tatsächliche Zahl liegt aufgrund der vorliegenden Aufzeichnungen und mündlichen Berichte sicher in der genannten Größenordnung.“

Auf Rang zwei der Auflistung folgen mit 392 Fällen unangeleinte Hunde. Da aber auch hier nicht jeder Fall schriftlich erfasst wird, dürfte die tatsächliche Zahl deutlich höher liegen. 251 Mal mussten Shisha-Konsumenten, die es sich auf Holzbänken oder Holzdecks gemütlich gemacht hatten, ein anderes Plätzchen suchen, da das Shisha-Rauchen am Phoenix-See nur außerhalb dieser Flächen geduldet wird.

Die Stadt zählte zudem 159 Fälle von Ruhestörung, die meist abends oder nachts stattfand. 106 Mal reichte eine Ansprache, 41 Mal war die Erteilung eines Hausverbotes nötig - zwölf Mal musste die Polizei kommen.

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