Fahrradwege in Hörde sollen besser markiert werden

rnRadfahren in Dortmund

In Hörde lässt es sich gut Fahrrad fahren – vorausgesetzt, die Wege dafür sind vorhanden. Die Bezirksvertretung in Hörde hat sich nun für eine deutlichere Markierung der Wege eingesetzt.

von Alexandra Wachelau

Hörde

, 21.09.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Früher war der Fahrradweg an der Hörder Bahnhofsstraße rot – auf Google ist das sogar noch sichtbar. Heute bietet sich Radfahrern dagegen ein anderes Bild: Neben der Straße gibt es zwar einen Gehweg, doch erst beim näherer Betrachtung werden auch kleine Fahrrad-Symbole sichtbar.

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Die CDU-Fraktion schlug daher vor, den Fahrradweg an der Hörder Bahnhofsstraße deutlicher zu markieren – „am besten in Rot“, wie Michael Depenbrock in der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung sagte.

Michael Depenbrock (CDU) hat den Antrag gestellt, die Pflasterung für Fahrradfahrer deutlicher zu markieren.

Michael Depenbrock (CDU) hat den Antrag gestellt, die Pflasterung für Fahrradfahrer deutlicher zu markieren. © Tabea Prünte

Die zuständige Fachverwaltung teilt der Bezirksvertretung dagegen mit, dass sich Radfahrer vor Ort sogar aussuchen können, ob sie auf der Straße oder auf dem Seitenweg fahren können: „Den Radfahrenden steht es somit frei, den Radweg in Seitenlage zu benutzen oder weiter auf der Fahrbahn zu fahren“, so die Mitteilung.

In Zukunft soll dieser Übergang zwischen markiertem und nicht markiertem Weg jedoch deutlicher werden: mit „2-3 Strichen“ auf dem Boden soll „die Wahlfreiheit zwischen Fahrbahn und nichtbenutzungspflichtigem“ Radweg markiert werden. Die Fachverwaltung möchte das an allen vergleichbaren Stellen im Stadtgebiet tun.

Der Übergang zwischen dem Radweg an der Hörder Bahnhofsstraße soll in Zukunft besser markiert werden.

Der Übergang zwischen dem Radweg an der Hörder Bahnhofsstraße soll in Zukunft besser markiert werden. © Alexandra Wachelau

Depenbrock zeigt sich mit dem Zustand vor Ort nicht zufrieden: „Die Symbole sind zu klein und für Fahrradfahrer nicht ersichtlich“, sagt er. Ob sie in Zukunft rot markiert werden, muss nun die Fachverwaltung entscheiden.

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