Falken-Pärchen nistet im Turm einer Dortmunder Kirche

Philippusgemeinde

Sie sind wieder da: die Turmfalken. Spaziergänger und Besucher der Dortmunder Kirche können unterhalb des Turms bereits die hellen Rufe der Vögel hören.

Kirchhörde

, 11.04.2021, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bereits 2019 sind mindestens vier Jungtiere im Kirchturm der evangelischen Patrokluskirche großgezogen worden.

Bereits 2019 sind mindestens vier Jungtiere im Kirchturm der evangelischen Patrokluskirche großgezogen worden. © Philippusgemeinde

Sie sind wieder da: die Turmfalken in der Patrokluskirche. Bereits 2019 haben die Greifvögel hier genistet, nun hat sich eine weitere Generation der Falken hier niedergelassen, wie die Philippusgemeinde mitteilt.

Spaziergänger oder Besucher der Kirche können unterhalb des Kirchturms bereits die Rufe der Vögel vernehmen. Der helle Ton erinnert an den Laut einer Klingel und wurde im lateinischen Namen, Falco tinnunculus, festgehalten.

Einer der Turmfalken, die in dem Kirchturm der Patrokluskirche nisten. Turmfalkenpaare bleiben ein Leben lang zusammen und können bis zu 15 Jahre alt werden.

Einer der Turmfalken, die in dem Kirchturm der Patrokluskirche nisten. Turmfalkenpaare bleiben ein Leben lang zusammen und können bis zu 15 Jahre alt werden. © Philippusgemeinde

2019 wurden in der Kirche „mindestens vier Jungtiere“ großgezogen, wie die Gemeinde mitteilt. Auch 2020 waren die Vögel vor Ort – allerdings ließ sich hier keine genaue Anzahl bestimmen.

„Nistplattform“ scheint gut anzukommen

Doch dieses Jahr hofft die Gemeinde erneut auf Nachwuchs. Die Zeichen dafür sind gut: Das Männchen – der „Terzel“ – veranstaltet Balzflüge, lockt das Weibchen zum Nest und beschenkt die „Braut“ mit Mäusen.

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Obwohl die Turmfalken im Winter oft nach Südeuropa wandern, scheint es sich bei dem Pärchen vor Ort um sogenannte „Standortvögel“ zu handeln. Laut der Gemeinde haben die Tiere den Horst im Kirchturm im vergangenen Winter nicht verlassen.

„Seit den 90er Jahren“ so Pfarrer Michael Nitzke der Philippusgemeinde, „gibt es eine ‚Nistplattform‘ am Kirchturm.“ Diese scheint bei den Turmfalken gut anzukommen. Dennoch weist die Gemeinde darauf hin, die Tiere in der Brutzeit nicht zu stören – damit bald eine neue Generation Turmfalken heranwächst.

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