Falschgeld: Geschwister verurteilt

DORTMUND Ihr leichtfertiger Umgang mit einem falschen 200-Euro-Schein hat zwei Dortmunder Geschwister am Donnerstag auf die Anklagebank des Landgerichts gebracht.

von Von Christoph Witte

, 28.02.2008, 16:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der heute 22-jährige Mann hatte seiner Schwester (17) die „Blüte“ im Mai 2006 gegeben. Das Mädchen drückte den 200er wenig später einer Freundin in die Hand, die in einem Kiosk einkaufen ging. Als der Kioskbetreiber seine Einnahmen bei der Sparkasse einzahlen wollte, flog der Schwindel auf.

Die Freundin konnte der Polizei später glaubhaft versichern, sie habe von dem Betrug nichts gewusst. Die Geschwister waren dagegen dran. Weil sie in der Berufung am Donnerstag erstmals ein Geständnis ablegten, wurden ihre ursprünglichen Strafen reduziert. Der 22-Jährige erhielt sechs Monate Jugendstrafe auf Bewährung, die Schwester muss 90 Stunden Sozialarbeit ableisten.

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