FDP muss Wahlplakate wieder abhängen

Keine Sondergenehmigung

Ein klassischer Fall von schiefgelaufen. Die FDP war vorgeprescht und hatte schon vor der erlaubten Frist vom 1. April Wahlplakate aufgehängt. Es handelte sich um eine Ankündigung für eine Veranstaltung mit Parteichef Christian Lindner. Die FDP glaubte, dafür eine Sondergenehmigung zu haben.

DORTMUND

, 30.03.2017, 11:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
FDP muss Wahlplakate wieder abhängen

Diese Plakate muss die FDP zunächst wieder abnehmen.

Christian Lindner wird am Dienstag (4. April) ab 19 Uhr im Fußballmuseum für seine Partei und die Landtagswahl im Mai werben. Um für die öffentliche Veranstaltung zu plakatieren, schickte der FDP-Landesverband einen Antrag auf Sondergenehmigung an die Stadt. Allerdings an die falsche Stelle. 

Die Stadt jedenfalls wandte sich, als sie die Plakate bemerkte,  am Mittwoch (29. März) an den Dortmunder Kreisverband; denn es ist verboten, vor der erlaubten Frist von sechs Wochen vor der Wahl zu plakatieren. Der Kreisverband wusste aber von nichts und musste an den Landesverband verweisen.  

Weil eine Sondergenehmigung laut dem Dortmunder FDP-Kreisvorsitzenden Michael Kauch dann nicht mehr so schnell auszustellen war, mussten die Liberalen ihre Lindner-Plakate am Donnerstag wieder abnehmen. Ein Trost haben sie: Am Samstag können sie sie wieder aufhängen. 

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