FDP und AfD könnten gemeinsam um Posten kämpfen

Gespräche über Bündnis

Politisch sind sie Gegner. Trotzdem könnten die Fraktionen von FDP/Bürgerliste und der Alternative für Deutschland (AfD) an einem Strang ziehen. Interessant: Es geht um die Besetzung von Aufsichtsratsmandaten in städtischen Gesellschaften.

DORTMUND

, 25.06.2014, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Es geht um politische Teilhabe", betont der Vorsitzende der Fraktion/Bürgerliste Lars Rettstadt. Über erste Gespräche sind die beiden Fraktionen allerdings auch noch nicht heraus gekommen. Es gebe noch keine feste Vereinbarung, erklären beide Seiten. Eine Entscheidung müsste bis zur Ratssitzung am 3. Juli fallen. In jedem Falle soll es aber bei einem reinen Zweckbündnis für die Aufsichtsrats-Besetzungen bleiben. Eine weitere Kooperation im Rat kommt weder für FDP-Mann Lars Rettstadt noch AfD-Fraktionssprecher Heiner Garbe in Frage. "Eine politische Zusammenarbeit im Rat schließe ich kategorisch aus", betont Lars Rettstadt.  

Lesen Sie jetzt