Fenster werden restauriert

21.01.2009, 18:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Bei der Jubiläumsfeier der Stiftung (v.l.): OB Dr. Gerhard Langemeyer, Harald Heinze (Vorsitzender Stiftungsrat), Horst Zölffel (Vorstand Stiftung), Dirk Pickrun (Vorstand Stiftung) und Wolfgang E. Weick (Museumsdirektor).  Foltynowicz</p>

<p>Bei der Jubiläumsfeier der Stiftung (v.l.): OB Dr. Gerhard Langemeyer, Harald Heinze (Vorsitzender Stiftungsrat), Horst Zölffel (Vorstand Stiftung), Dirk Pickrun (Vorstand Stiftung) und Wolfgang E. Weick (Museumsdirektor). Foltynowicz</p>

Über eine Million Euro beträgt das Kapital der Stiftung für das Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Eine Größenordnung, von der die Gründer vor zehn Jahren nicht zu träumen wagten. Mit einem Festessen in der Rotunde des Museums begingen die Mitglieder am Dienstagabend das kleine Jubiläum.

Humorvolle Rede

In einer humorvollen Rede ging Kulturdezernent Jörg Stüdemann auf die Geschichte der Stiftung ein. Er erwähnte Prof. Lydia Immenroth, die Mitte der 90er-Jahre mit dem Wunsch an das Museum herantrat, dem Haus ihre Sammlung textiler Kostbarkeiten zu übergeben. Auch Helga Köhler, Mitglied der Museumsgesellschaft, und Horst Zölffel suchten ähnliche Möglichkeiten.

Schließlich ergriff Harald Heinze 1998 nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der Museumsgesellschaft die Initiative, bündelte die Wünsche und Ideen und schuf in wenigen Monaten die Voraussetzungen zur Gründung einer "Stiftung für das Museum für Kunst und Kulturgeschichte".

Das Stiftungskapital betrug damals 102 000 DM. Stüdemann schloss mit einem Zitat Martin Luthers: "Nicht durch Macht werden die Dinge erhalten, sondern durch Klugheit."

Demokratische Ordnung

Auch OB Langemeyer richtete ein Grußwort an die Gesellschaft und zitierte Reinhard Mohn: "Stiftungen sind ein unverzichtbares Element aktiver Bürgergesellschaften und Bestandteil des Fundaments der demokratischen Ordnung". Er dankte den ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihr großes Engagement. Wolfgang Weick und Dirk Pickrun vom Stiftungsvorstand erklärten abschließend, die Stiftung sei auch für die kommenden zehn Jahre gut gerüstet. Das große Projekt, das die Stiftung gemeinsam mit dem Museum und Landesmitteln in den nächsten beiden Jahren angeht, ist die Restaurierung von sakralen und profanen Glasfenstern, die ebenfalls Teil der Museumssammlung sind. AS

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