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Feuerwehr Dortmund verzeichnet 40 Sturm-Einsätze

Am Donnerstag

Die Stadt warnte wegen des heraufziehenden Sturms vor Spaziergängen im Westfalen- und Rombergpark, der Zoo schloss früh. Die Feuerwehr Dortmund bilanzierte am Freitagmorgen 40 wetterbedingte Einsätze - es sei eher ruhig gewesen. Am Bahnhof waren wegen eines Oberleitungsschadens stundenlang drei Gleise gesperrt.

DORTMUND

23.02.2017 / Lesedauer: 4 min

Aktualisierung Freitag, 12.10 Uhr: 40 Einsätze

Die Dortmunder Feuerwehr, so ein Sprecher, verzeichnet 40 Einsätze wegen des Sturms:

  • 28 Sägeeinsätze
  • 2 vollgelaufene Keller
  • 10 sonstige Einsätze, z.B. umgefallene Schilder

Durch Folgen des Unwetters verletzt worden sei am Donnerstag glücklicherweise niemand in Dortmund.

Aktualisierung Donnerstag, 21.25 Uhr: Bahngleise sind wieder frei

Wie die Deutsche Bahn eben mitteilt, sind die drei Gleise im Dortmunder Hauptbahnhof wieder frei. Die Oberleitungsschäden seien behoben. Zu Verspätungen im Bahnverkehr kommt es wegen des Sturms in NRW trotzdem noch. 

Aktualisierung Donnerstag, 21.03 Uhr: Feuerwehr hatte 28 Sturm-Einsätze

Ein Sprecher der Feuerwehr Dortmund hat gerade auf Anfrage eine kleine Bilanz des Tages gezogen. Es habe 28 wetterbedingte Einsätze gegeben: Fassadenteile und Dachziegel hätten sich gelöst, umgestürzte Bäume mussten entfernt werden. Insgesamt sei es eher ruhig gewesen, so der Sprecher. Die vorsorglich alarmierten Freiwilligen Feuerwehren seien inzwischen nicht mehr in Bereitschaft. 

Am Donnerstagnachmittag lange im Einsatz war die Feuerwehr auf dem Grundstück eines Landwirtes an der Königsheide. Dort war ein Baum auf eine 380-Volt-Leitung und ein Telefonkabel gefallen. Die Leitung riss nicht, weil ein hinter hier stehender Baum den weiteren Fall verhinderte. Mit Drehleiter und Kettensäge trugen Feuerwehrleute den umgestürzten Baum ab. 

Im Dortmunder Bahnhof kommt es weiterhin zu Beeinträchtigungen, da die Gleise 11, 16 und 18 weiterhin gesperrt sind. Züge würden auf andere Gleise umgeleitet, sagte ein Bahnsprecher. Es komme infolge des Sturms zu Verspätungen im Bahnverkehr in ganz Nordrhein-Westfalen. 

Aktualisierung Donnerstag, 19.15 Uhr: Gleise weiterhin gesperrt

Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagt, dass am Dortmunder Hauptbahnhof weiterhin das Gleis 16 und zwei weitere Gleise gesperrt sind. Wegen des Sturms war eine Oberleitung gerissen und hing ins Gleisbett. 

Ein Zug sei am späten Nachmittag ausgefallen - derzeit gebe es aber keine weiteren Zugausfälle. Die Züge würden auf andere Gleise umgeleitet. 

Die Dortmunder Feuerwehr teilte indes mit, dass bislang noch alles ruhig sei - sie habe aktuell keine sturmbedingten Einsätze. 

Aktualisierung Donnerstag, 16.52 Uhr: Gleis am Hauptbahnhof gesperrt

Am Dortmunder Hauptbahnhof ist Gleis 16 aktuell gesperrt. Auch die Gleise 11, 15 und 18 konnten zeitweise nicht angefahren werden. Ein Fahrzeug, so ein Sprecher der Deutschen Bahn, ist liegengeblieben. Grund sei vermutlich ein Schaden am Stromabnehmer. Wie lange die Gleissperrung anhält, ist unklar. Reisende sollten auf die Ansagen achten, empfiehlt der Sprecher.

Bei der Dortmunder Feuerwehr ist die Lage noch völlig entspannt. „Wir haben sechs wetterbedingte Einsätze, darunter lose Dachziegeln und zwei umgestürzte Bäume“, sagte ein Mitarbeiter der Feuerwehr-Leitstelle auf Nachfrage unserer Redaktion. Sicherheitshalber wurden die Freiwilligen Feuerwehren in Alarmbereitschaft versetzt. 

 

Das empfiehlt die Feuerwehr bei Unwetter:

Bleiben Sie, sofern möglich, zu Hause und verlassen Sie das sichere Gebäude nur in Ausnahmefällen.

Schließen Sie Fenster und Türen; denken Sie dabei insbesondere an Dachfenster und -luken.

Befestigen Sie lose Gegenstände oder holen Sie diese ins Haus.

Stellen Sie sich und ihr Auto nicht unter Bäumen unter.

Passen Sie beim Autofahren Ihre Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen an und achten Sie auf umherfliegende / herabfallende Teile.

Seien Sie auf einen Stromausfall vorbereitet.

Haben Sie für den Notfall immer ein Mobiltelefon dabei.

 

Erstmeldung Donnerstag, 12.18 Uhr: Zoo schließt früher

Wegen der aktuellen Sturmwarnung hat die Stadt den Zoo am Donnerstagnachmittag geschlossen. Damit die Tiere durch herabfallende Äste nicht verletzt werden, werden sie in die Innengehege gebracht. Von Spaziergängen in Westfalenpark und Rombergpark wird dringend abgeraten.

Das Umweltamt der Stadt Dortmund warnt davor, in den Wald zu gehen. Wegen der ausgiebigen Regenfälle in den vergangenen Tagen sei der Waldboden aufgeweicht, sodass mit umfallenden Bäumen und herabfallenden Ästen zu rechnen sei.

In einer Mitteilung der Stadt Dortmund heißt es: "Ab Windgeschwindigkeiten von 100 km/h besteht die Gefahr, dass auch normal verankerte Bäume im aufgeweichten Boden umfallen. Äste und Kronenteile könnten durch Sturmböen abgerissen werden und auf den Boden fallen."

Der Deutsche Wetterdienst warnt ab Donnerstagnachmittag bis Freitagnacht im Ruhrgebiet vor schweren Sturmböen bis 100 Stundenkilometer, in Schauern und bei Gewittern auch vor orkanartigen Böen bis 110 Stundenkilometern. Nach Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes werden die höchsten Windgeschwindigkeiten im südlichen Münsterland und im Ruhrgebiet erwartet.

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