Feuerwehr löscht Waldbrand am Hengsteysee

Schwieriger Einsatz

Für diesen Einsatz wurden aus Feuerwehrleuten Bergsteiger: Im Wald zwischen der Hohensyburgstraße und dem Hengsteysee ist am Mittwochabend ein Waldbrand ausgebrochen. Um die Flammen zu löschen, mussten sich die Feuerwehrleute abseilen. Und noch zwei Faktoren erschwerten ihre Arbeit.

SYBURG

, 01.09.2016, 09:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Feuer war gegen 21.30 Uhr Passanten auf der Brücke über den Hengsteysee aufgefallen. Sie meldeten der Feuerwehr dichten Rauch über dem Wald zwischen der Hohensyburgstraße und dem Hengsteysee westlich der Hengsteystraße. 

"Damit begann ein schwieriger und langwieriger Einsatz", schreibt die Feuerwehr in einer Pressemitteilung. Denn zuerst musste die Brandstelle erst einmal gefunden werden. Während von der Brücke aus der Ursprungsort des Rauchs eingegrenzt wurde, warteten die 92 insgesamt Einsatzkräfte von Berufs- und freiwilligen Feuerwehr. Schließlich entdeckten die Feuerwehrleute, dass in einem Steilhang etwa 100 Quadratmeter Unterholz brannten. 

Arbeiten unter Atemschutz und in der Dunkelheit

Das stellte die Feuerwehr vor neue Schwierigkeiten: "Eine Anfahrt für die Einsatzfahrzeuge war nicht möglich, die Einsatzstelle war nur über einen engen Waldweg zu erreichen", heißt es in der Pressemitteilung. "Deshalb musste eine etwa eine Kilometer lange Schlauchleitung von der Hohensyburgstraße verlegt werden." Außerdem war das Gelände so abschüssig, dass die Feuerwehrleute mit einem Seil gesichert werden mussten, um bei der Löschaktion nicht abzustürzen. Dass sich der ganze Einsatz unter Atemschutz und in der tiefen Dunkelheit abspielte, machte die Arbeit nicht leichter.

Wegen all dieser Faktoren dauerte es bis 2.45 Uhr, bis der Brand gelöscht war. Die Brandursache ist noch unklar und wird nun von der Polizei ermittelt.

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