Filmklub Dortmund ist auf der Suche nach interessanten Kurzfilmen

rnOffener Wettbewerb

Viele Amateur-Filmemacher haben kaum Publikum für ihre Arbeiten. Das muss nicht so sein: Reichen Sie Ihre Filme beim Offenen Wettbewerb des Filmklub Dortmunds ein!

Brackel

, 02.11.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach zwei Jahren Pause startet der Filmklub Dortmund mit Sitz in Brackel wieder einen Offenen Wettbewerb für selbstgemachte Filme - den 33. seiner Art. Angesprochen sind Filmemacher aus ganz Deutschland. Bis zum 15. Januar 2021 können Beiträge eingereicht werden. Die Preisverleihung erfolgt am 13. Februar.

Die einzigen Beschränkungen: Die Beiträge dürfen nicht älter als drei Jahre und nicht länger als 15 Minuten sein. Außerdem sollte der Film noch nicht bei einem anderen Wettbewerb gelaufen sein. Hinsichtlich Genre und Thema sind keine Grenzen gesetzt. Kurzkrimis sind genauso gefragt wie Reiseberichte, etwas zum Thema Haus und Garten, zur Familie oder auch Filme zur aktuellen Corona-Pandemie, um nur einige Anregungen zu geben.

„Früher manchmal bis zu 40 Einsendungen“

„Früher sind bei solchen Wettbewerben manchmal bis zu 40 Beiträge gekommen“, sagt Mitglied Joachim Hirschfeld. Der Filmklub habe ihn auch deshalb ausgesetzt, weil er enorm viel Arbeitskapazität bei schwindender Anzahl von aktiven Mitgliedern im Filmklub gebunden habe. Hirschfeld: „Schließlich machen wir ja auch noch vieles andere wie das Landesfilm- oder das Bundesfilmfestival für Amateure.“

Die Filmklub-Mitglieder Volker Krieger, Joachim Hirschfeld und Uwe Koslowski freuen sich auf viele interessante Kurzfilme

Die Filmklub-Mitglieder Volker Krieger, Uwe Koslowski und Joachim Hirschfeld (v.l.) und freuen sich auf viele interessante Kurzfilme. © Andreas Schröter

Es war nun Mitglied Uwe Koslowski, der den Vorstoß unternahm, den Offenen Wettbewerb wieder ins Programm des Filmklubs zu nehmen. Schließlich sei er auch eine gute Möglichkeit, neue Mitglieder anzuwerben. Auch er selbst sei vor vielen Jahren über diesen Weg zum Verein gekommen.

Eine gewisse Anzahl von Einsendungen erwartet der Klub auch, weil das Drehen von Filmen heute im Gegensatz zu früheren Zeiten wesentlich einfacher geworden ist - zum Beispiel mit dem Smartphone.

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Eine Auswahl der interessantesten Beiträge wird einer Fachjury vorgelegt, die unter der Leitung von Filmklub-Mitglied Volker Krieger, beispielsweise aus RTL-Cutterin Isabel Dziewiatka sowie den freien Filmemachern Stephan Fröhlich und Roland Mattigk besteht. Für die Sieger gibt‘s einen Preis in Form eines hochwertigen Buches über das Filmemachen. Außerdem vergeben die Besucher der Website, auf der die Filme zu sehen sein werden, einen Publikumspreis per Likes. Der Sieger erhält eine kleine Trophäe, die sich auf dem Weg zum ersten Oscar sicher gut in jedem Regal macht.

Die Adresse der Website, auf die die Filmemacher ihre Filme ab 1. November selbstständig hochladen können, lautet www.selberfilmemacher.de. Dort sind auch die ausführlichen Teilnahmebedingungen hinterlegt.

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Der Filmklub Dortmund ist einer der größten und ältesten Filmclubs im Bundesverband Deutscher Film-Autoren (BDFA).

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