Fleißig trotz Ferien: Schüler-Skulptur bald auf dem Sockel

31.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Lütgendortmund Noch steht Lütgendortmunds neue Skulptur auf einem Holzrost. Ende August zieht sie in den Park der Generationen um. "Und wird dort sogar auf einem Sockel stehen", wie der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Gerd Bollermann, Initiator des Projektes, gestern im Kreis der Sponsoren betonte. Eine von ihnen ist Gisela Struwe. Ihr Imberg-Natursteinwerk stiftete erst den Ruhrsandsteinblock für die Skulptur und nun auch noch den passenden Sockel dazu.

Rund 14 000 Euro haben die Sponsoren für die Umsetzung des Kunst-Ferienprojektes gegeben, das, so Gerd Bollermann, "in seiner Art bislang einmalig war".

Zur Erinnerung: Vier Schulen lieferten Entwürfe, der schönste wurde von einer Jury ausgewählt. Künstler Burkhard Jankowski machte sich schließlich, mit den Schülern ans Werk und schuf die Skulptur. Dass am Ende nur zwei Schüler bis zum Schluss durchhielten, konnte gestern die Freude über das "Kunstwerk für Generationen" nicht schmälern. SPD-Ratsvertreter Ernst Prüsse dankte Tanja Knittel (17) vom Bert-Brecht-Gymnasium und Dennis Schran (17) von der Heinrich-Böll-Gesamtschule für ihr Engagement und spendierte ihnen als Sonderpreis spontan einen Rundflug über Dortmund.

Obwohl die beiden Schüler während der gesamten Sommerferien an der Skulptur gearbeitet hatten, fanden sie es keineswegs Schade, auf Freizeit verzichtet zu haben.

"Es ist doch eine tolle Chance, bei so etwas mitzumachen", fand Tanja Knittel. Und Dennis Schran hat festgestellt, "dass ein Bildhauer neben Konzentration und Fleiß auch ein Händchen für seine Arbeit haben muss".

Richtig stolz auf die beiden Helfer war Künstler Burkhard Jankowski. "Ich habe ihnen einiges zugemutet, aber sie haben toll mitgezogen. Auch wenn der Stein bisweilen ganz schön hart war." vB

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