Florian Homm taucht in TV-Sendung auf

Ehemaliger BVB-Großaktionär

Nach ihm wird seit fünf Jahren auf der ganzen Welt gesucht, ein Kopfgeld in Höhe von 1,5 Millionen Euro ist gar auf seine Ergreifung ausgesetzt. Am Sonntag tauchte der ehemalige BVB-Großaktionär Florian Homm plötzlich wieder auf.

DORTMUND

von Von Alexandra Neuhaus

, 03.03.2013, 18:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Florian Homm taucht in TV-Sendung auf

Der EX-BVB-Großaktionär Florian Homm vor Jahren auf einer BVB-Aktionärsversammlung. Jetzt hat er sich wieder in der Öffentlichkeit gezeigt.

In 130 Ländern hat er sich nach eigenen Angaben seit seinem Untertauchen versteckt. Ein Leben auf der Flucht vor den unzähligen Anlegern, die er um viel Geld gebracht haben soll. Ein Leben, das Homm lieber als „selbstgewähltes Exil“ bezeichnet.Mit einem Vermögen von rund 400 Millionen Euro gehörte er einst zu den reichsten Männern Deutschlands, geblieben sind ihm angeblich rund sechs Millionen. Frisches Geld spült sein Buch „Kopf Geld Jagd“ nun in die Kasse.

Aber Homm, der sich selber als „Arschloch“ oder „Pitbull“ bezeichnet, sah sich schon immer auch gerne als Wohltäter. Und diese Ader hat er auch auf der Flucht nicht verloren. Er wolle ein besserer Mensch werden, sagte Homm bei Peter Hahne. Konkret heißt das: Er plane eine Impf-Kampagne für Kinder in Afrika und unterstütze eine Schule in Liberia. Dieses Land stellte Homm auch seinen Diplomatenpass aus, mit dem er bislang vor seinen Verfolgern geschützt war. Nach der Sendung tauchte Homm wieder unter. „Das ist alles vororganisiert“, sagte er. Sich den Behörden stellen, das will Homm nämlich nicht.

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