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Florianturm: In 38 Sekunden auf 140 Meter

Neue Aufzüge

Die Chefin lacht. Sie darf eine Million Euro mehr ausgeben. Annette Kulozik, Leiterin des Westfalenparks, will spätestens Anfang nächsten Jahres einen (fast) neuen Florian präsentieren.

DORTMUND

von Ulrike Böhm-Heffels

, 15.07.2011 / Lesedauer: 2 min
Florianturm: In 38 Sekunden auf 140 Meter

Nahblick Buschmühlenteich, Fernblick Phoenix-See: Auch ohne Gastronomie ist die Auffahrt zum Florianturm beliebt.

Neue Aufzüge braucht der Turm. Und er bekommt sie. Er braucht auch eine neue Haut, und die kriegt der Fernsehturm jetzt aktuell verpasst. Bis zum Herbst soll die Betonsanierung abgeschlossen sein. Schon einmal rückten ihm schwindelfreie Bauarbeiter zu Leibe, als der Turm Brocken abwarf und vor fünf Jahren in einer Höhe von 164 bis 168 Meter eingerüstet werden musste.

Jetzt gab’s im Rathaus auch grünes Licht für die Sanierung technischer Anlagen, allen voran der beiden Aufzüge, die zuletzt Mitte der 1980er Jahre erneuert wurden. Schnell sind sie, schaffen pro Sekunde vier Meter, sausen also in 38 Sekunden bis auf knapp 140 Meter. Aber es gab oft genug technische Probleme mit den 25 Jahre alten Fahrstühlen. Immer wieder mussten das auch die Gäste des Restaurants „Florian“ erfahren, als dies noch von den Westfalenhallen betrieben wurde – als Nobel-Einkehr unter Küchenchef Dennis Rother.

Der kocht bekanntlich immer noch für die Westfalenhallen, aber jetzt beim eigens kreierten Edel-Caterer CulinaDO, während Annette Kulozik noch immer auf der Suche ist nach einem Gastro-Nachfolger. Nicht nur in luftiger Höhe, sondern auch für die Einkehr zu Füßen des Turms. Bessere Chancen zum lukullischen Neuanfang sieht sie nach Beendigung der Arbeiten. In Sachen Aufzugs-Austausch geht Kulozik nun mit dem Hochbauamt in die Planung. Bisher hielt nur einer der beiden Aufzüge auf allen Ebenen innerhalb des Florians. Dies soll sich ändern.

An den Wochentagen ist Dortmunds Wahrzeichen aktuell erst ab 15 Uhr für die Auffahrt geöffnet. „Die Aussichts-Plattform wird momentan sehr gerne genutzt für die neue Aussicht auf Dortmund. Für den Blick auf den Phoenix-See“, freut sich die Chefin. 

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