Flucht vor der Polizei endet in Stadtbahn-Gleisen

Verfolgungsjagd in der Nordstadt

Die Flucht eines Audi-Fahrers vor der Polizei durch die Nordstadt hat am Mittwochmorgen für einen 36-jährigen Mann in den Gleisen der U41 an der Immermannstraße geendet. Bei der Festnahme des Mannes zogen die Polizisten ihre Schusswaffen.

Dortmund

, 24.01.2018, 12:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Flucht vor der Polizei endete an der Haltestelle Fredenbaum der U41.

Die Flucht vor der Polizei endete an der Haltestelle Fredenbaum der U41. © Peter Bandermann

Nach mehreren Unfällen im Dortmunder Stadtteil Eving und in der Nordstadt am Mittwoch flüchtete ein Autofahrer gegen 7.56 Uhr vor der Polizei. Den ersten Unfall verursachte er an der Innsbruckstraße in Eving: Beim Verlassen eines Pendler-Parkplatzes rammte der Audi einen Bus. Dreimal fuhr er an einer Ampel auf der Straße „An den Teichen“ gegen einen Pkw.

Die Flucht führte schließlich über die Bornstraße und die Ebertstraße bis zur Münsterstraße. Dort überfuhr der laut Polizei stark betrunkene 36-Jährige eine Verkehrsinsel - und steuerte seinen Wagen um 8.12 Uhr auf die Gleise der U41. Der Audi steckte fest, der Fahrer gab jedoch immer wieder Gas. Auf Ansagen der Polizei reagierte er nicht - die Polizisten zogen die Dienstwaffe und konnten den Fahrer schließlich aus dem festgefahrenen Wagen ziehen.

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Verfolgungsjagd endet im Gleisbett

24.01.2018
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Der Audi steht in den Gleisen der U41.© Peter Bandermann
Die Flucht des Audi-Fahrers endete in den Gleisen der U41.© Peter Bandermann
Mit einem platten Vorderreifen konnte der Audi-Fahrer die Flucht über die Gleise nicht fortsetzen.© Peter Bandermann
Ein Abschleppunternehmen musste den Audi aus den Gleisen heben.© Peter Bandermann
Ein Abschleppunternehmen musste den Pkw aus den Gleisen heben.© Peter Bandermann

U41 war eine Stunde lang unterbrochen

Der Wagen blockierte die Gleise der U41 in Richtung Innenstadt und in Richtung Eving. Die Passagiere von DSW21 konnten in Taxis umsteigen, um ans Ziel zu gelangen.

Vor den Augen wartender Fahrgäste hob ein Abschleppunternehmen den Audi aus den Gleisen heraus und transportierte ihn ab. DSW21 musste den Bahnbetrieb bis 9.20 Uhr unterbrechen. Fahrgäste konnten auf Taxen umsteigen. DSW21 fordert die dadurch entstandenen Kosten von dem Fahrer zurück.

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