Flussregenpfeifer erzwingen Baustopp auf Phoenix-West

Nordwest AG

Jetzt also doch: In der schier unendlichen Diskussion um die Flussregenpfeifer auf Phoenix-West lässt die Nordwest AG die Bauarbeiten für ihren Firmen-Neubau ruhen. Weil die brütenden Vögel unter Artenschutz stehen, dürfen sie nicht vertrieben werden. Währenddessen teilt Oberbürgermeister Ullrich Sierau Seitenhiebe aus.

HÖRDE

, 03.06.2015, 02:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diese Foto zeigt einen Flussregenpfeifer - die unter Schutz stehenden Vögel sind Bodenbrüter.

Diese Foto zeigt einen Flussregenpfeifer - die unter Schutz stehenden Vögel sind Bodenbrüter.

Ein neues Gelege mit drei Flussregenpfeifer-Eiern und die ausgesprochen agilen Küken von vier Altvögeln' tag=' sorgen für einen Baustopp auf der Nordwest-Baustelle auf Phoenix-West in Hörde. Das Unternehmen aus Hagen will dort einen neuen Firmensitz für 300 Mitarbeiter bauen. Seit Mitte März brüten dort allerdings mehrere Flussregenpfeifer-Paare' tag='. Sie stehen unter Schutz und dürfen nicht vertrieben werden.

Spatenstich verschoben

Die Konsequenz: „Die Bauarbeiten ruhen“, sagte ein Sprecher der Stadt. Und das wahrscheinlich für mehrere Wochen - während der Brutzeit und Aufzucht der Jungvögel. Der für den 12. Juni terminierte erste Spatenstich wird auf jeden Fall verschoben' tag=', kündigte Oberbürgermeister Ullrich Sierau am Dienstag an. Er konnte sich einen Seitenhieb auf den Bauherrn nicht verkneifen: Die Probleme hätte man vermeiden können, wenn man die erteilte Baugenehmigung schneller umgesetzt hätte.

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