Fred Ape im Podcast: Vom Hausbesetzer zum Wohnungsbesitzer

rnGespräche von hier

Über Protest und Musik, Protestmusik und Kindergartenmusik redet Fred Ape in dieser Folge des RN-Podcasts. Und er spricht über seine Freunde, zu denen einige sehr bekannte Dortmunder zählen.

Dortmund

, 24.01.2019, 13:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fred Ape war Fußballtorwart, Hausbesetzer, Protestsongschreiber. Heute, mit 65, ist er Liedermacher, Kabarett- und Konzertveranstalter, Nachwuchsunterstützer und Dortbunt-Festivalgründer.

Früher war er laut und langhaarig, bei Konzerten schrie er seine Texte ins Publikum. Heute ist er auf leisere Art eindringlich und wirft in seinen Liedern kritische Blicke auf Dortmund und die Welt.

Folge 7: Das Gespräch mit Fred Ape

Von Beinahe-Fußball-Profi auf die große Bühne

Ape spricht mit uns über Musik und Protest und streift dabei viele andere Themen, die damit zusammenhängen. Zum Beispiel, warum er als angehender Profitorwart zur Musik wechselte, warum er gern im Mittelpunkt steht und warum die Algorithmen der sozialen Medien uns einerseits auf gruselige Art das Leben erleichtern, während sie uns andererseits immer dümmer machen.

Ape erzählt von seinen Erlebnissen als Hausbesetzer, von seinem ersten Protestsong und der Konfrontation mit einem Polizisten. Und von dem, was ihm heute Kraft gibt und was ihm Angst macht - zum Beispiel das, was er im Film „The Cleaners“ über Facebook erfahren hat. (Ein Interview mit den Machern des Films gibt es hier, eine Filmrezension hier).

Übrigens: Der nächste Auftritt von Fred Ape ist am 8. Februar im Cabaret Queue.

Zeitangaben:

Beginn: Das nehmen wir aus dem Gespräch mit/Ausschnitt aus dem Fred-Ape-Song „Es gibt immer eine richtige Seite“

ab 4:00: Warum es mit der Karriere als Profi-Torwart nicht geklappt hat und ihn das Gitarrenspielen gerettet hat.

ab 10:00: Was ihn heute aufregt und warum er froh ist, nicht in einer Blase zu leben.

ab 19:30: Über die Zeit der Hausbesetzungen in Dortmund in den 1980er-Jahren/Ausschnitt aus „Das Haus“ von Ape, Beck und Brinkmann.

ab 29:00: Über die Frage: Wann macht man genug, um die Welt zu retten?

ab 33:00: Über Freundschaften.

Wer wir sind und warum wir diesen Podcast machen

Wir, Felix Guth und Tilman Abegg, arbeiten seit rund acht Jahren in der Lokalredaktion der Ruhr Nachrichten Dortmund. Weil es nichts Spannenderes gibt als Menschen. Und weil Dortmund voller interessanter Menschen ist. In diesem Podcast sprechen wir mit einigen von ihnen.

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Wir freuen uns über Feedback in den Kommentaren oder per E-Mail an felix.guth@ruhrnachrichten.de oder tilman.abegg@ruhrnachrichten.de

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