Freie Fahrt auf dem Hohen Wall nach anderthalb Jahren – allerdings mit Einschränkung

Wall-Baustellen

Die letzten Spuren der Blindgängersuche in sind verschwunden: Seit Freitag ist der Hohe Wall wieder komplett befahrbar - erstmals seit langem. Einen kleinen Engpass gibt es aber noch.

Dortmund

, 17.01.2020, 14:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Freie Fahrt auf dem Hohen Wall nach anderthalb Jahren – allerdings mit Einschränkung

Der Hohe Wall kann in Höhe Westentor wieder auf beiden Seiten befahren werden. © Oliver Volmerich

Für Autofahrer ist es ein völlig neues Fahrgefühl: Nach fast eineinhalb Jahren ist eine der letzten großen Wallbaustellen verschwunden. Am Freitagmorgen hob die Stadt die Sperrung des Außenrings am Hohen Wall auf. Jetzt ist hier auf allen Spuren wieder freie Fahrt.

In den letzten Monaten hatte das Nadelöhr in Höhe von Westentor immer wieder für Staus gesorgt. Lange Zeit hatte Donetz hier an der neuen Fernwärme-Leitung für die Innenstadt gearbeitet. Zuletzt sorgte die Suche nach Bombenblindgängern für Behinderungen. Bei der Auswertung von Luftbildern und Sondierungen vor Ort hatte sich der Verdacht auf Weltkriegsbomben im Untergrund des Hohen Walls unmittelbar vor dem Bergmann-Kiosk ergeben.

Bei der näheren Untersuchung des Verdachtspunkts im Rahmen einer großen Evakuierungsaktion am 12. Januar hatte sich der Blindgängerverdacht an dieser Stelle allerdings nicht bestätigt. Der falsche Alarm bei der Magnet-Sondierung war wohl durch alte Gußleitungen ausgelöst worden.

Gesperrt blieb der äußere Ring des Hohen Walls trotzdem, weil zunächst die Fahrbahndecke erneuert werden musste. Das ist nun erledigt.

Einen Engpass gibt es allerdings noch auf dem inneren Ring des Hohen Walls in Höhe Westentor. Hier sind noch zwei von vier Fahrspuren geperrt, weil hier noch Restarbeiten stattfinden.

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