Die neue Nortkirchenstraße am Wilopark ist freigegeben

Wichtige Verkehrsachse

Seit fast einem Jahr ist die Nortkirchenstraße gesperrt - die Straße wird eine Werksstraße für Wilo. Aber es gibt eine neue Nortkirchenstraße - und die ab sofort freigegeben.

Hörde

, 26.06.2020, 16:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Alles blitzsauber und ganz neu: Seit Freitag (26.6.) rollt der Verkehr über die neue Nortkirchenstraße.

Alles blitzsauber und ganz neu: Seit Freitag (26.6.) darf der Verkehr über die neue Nortkirchenstraße rollen. © Wilo

Es ist ein Mammutprojekt: Der weltgrößte Pumpenhersteller baut seine Firmenzentrale in Hörde für mehr als 200 Millionen Euro aus. Und weil die alte Nortkirchenstraße dabei im Weg ist, weil sie dann auf dem Firmengelände liegen würde, baut Wilo die Nortkirchenstraße neu - inklusive dreier Kreisverkehre.

Seit Freitag (26.6.) ist die Nortkirchenstraße in Hörde wieder befahrbar – allerdings nicht an gewohnter Stelle. Erst kürzlich haben Vertreter des Tiefbauamts der Stadt die neu gebaute Straße „begangen“ und offenbar „für gut befunden“: Der Verkehr kann seit Freitag um 12 Uhr über die neue östliche und nördliche Umgehung des Wiloparks rollen.

Busse fahren auch wieder über die Nortkirchenstraße

Von Samstag an werden zudem die ersten Busse wieder die Haltestelle „Wilo“ anfahren, auch wenn noch einige Baumaßnahmen ausstehen. Bisher war der Verkehr über Phoenix-West umgeleitet worden.

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Die „alte“ Nortkirchenstraße wird im Rahmen des kompletten Neubaus des Hauptsitzes des Technologiespezialisten Wilo zu einer werkseigenen Straße umgewidmet.

Sie heißt nun wie das gesamte Areal „Wilopark“: „Die Straße ‚Wilopark‘ läuft genau durch die Mitte unseres Stammsitzes“, erklärt Wilo-Architekt Martin Linge-Boom.

So soll der neue Wilo-Campus aussehen.

So soll der neue Wilo-Campus aussehen. © Wilo

„Eine normal befahrene Straße hätte die Bereiche Verwaltung und Produktion getrennt, aus diesem Grund haben wir die Straße in unser Gesamtkonzept integriert.“ Die Straße Wilopark wird in der Zeit zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens geschlossen, der Busverkehr wird dann über die (neue) Nortkirchenstraße geführt.

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Um trotzdem eine Verbindung zwischen dem Wilopark, der B54, dem Forschungs- und Innovationszentrum Phoenix-West und dem Zentrum von Hörde herzustellen, hat Wilo die Umgehungstraße mit drei Kreisverkehren jeweils am westlichen und östlichen Ende sowie im Nordosten als Abzweig nach Phoenix-West für insgesamt 13 Millionen Euro gebaut. Wenn die Bauabnahmen komplett abgeschlossen sind, wird die Stadt Dortmund die Straße übernehmen.

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„Wilos unmissverständliches Bekenntnis zu Dortmund ist ein Pfund für diese Stadt“, sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Mit dem Bau der neuen Nortkirchenstraße bekämen alle Radfahrer, Autofahrer und die Fahrgäste in den Bussen eine zusätzliche, attraktive Verbindung zwischen den südlichen Stadtteilzentren, so Sierau.

„Durch die Beibehaltung des bekannten Namens Nortkirchenstraße werde die ursprüngliche Funktion als Verbindung zwischen Hörde im Osten und Hombruch im Westen unterstrichen“, ergänzte der Oberbürgermeister.

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