Fridays for Future: „Klimastreik“ sorgt für Sperrungen auf dem Wall

Redakteur
Junge Frauen bei einer Demonstration von Fridays for Future.
Die Bewegung will ihre konkreten Forderungen an die Politik auf die Straße bringen. © Oliver Schaper
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Fridays for Future ruft für Freitag (23.9.) zum weltweiten „Klimastreik“ auf. Um 16 Uhr soll eine Kundgebung auf dem Friedensplatz beginnen, danach ist ein Demozug über den Wall geplant.

Man fordere „den drastischen Ausbau von erneuerbaren Energien und eine Weiterführung des 9-Euro-Tickets“, heißt es von der Bewegung. „Während ganz Europa diesen Sommer erneut von durch die Klimakriese verstärkte Hitze- und Dürrewellen überrollt wurde, scheint die Bundesregierung wenig Interesse an tatsächlichem Klimaschutz zu haben“, so die Mitteilung.

Das 9-Euro-Ticket für Bus und Bahn habe gezeigt, „dass sozial verträglicher effektiver Klimaschutz möglich ist“. Damit eine echte Verkehrswende gelingen könne, „müssen die Alternativen zum Auto günstig, verlässlich und unkompliziert sein“, so Fridays for Future.

Demo über Wall und durch die City

Die Demonstration soll am Nachmittag vom Friedensplatz auf den Südwall, an Thier-Galerie und U-Turm vorbei zum Hauptbahnhof führen. Über die Straße Freistuhl geht es dann auf die Kampstraße bis zur Petrikirche. Westen- und Ostenhellweg gehören zur Route, ebenso wie die Kleppingstraße bis zur Ankunft am Friedensplatz.

Bei der Polizei ist die Versammlung bis 19 Uhr angemeldet, etwa 900 Personen werden erwartet – deutlich weniger als in vorherigen Jahren. Es kann dennoch zu Verkehrsproblemen kommen.