Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Friedlicher Protest - kein Nazi lässt sich blicken

Nach Demo-Verbot

Einen so friedlichen ersten Septembersamstag hat Dortmund lange nicht erlebt. Die Neonazis hielten sich angesichts eines massiven Polizeiaufgebots an das Verbot ihrer Demo. Der Protest gegen die Nazis blieb friedlich. Unser Ticker zum Nachlesen.

DORTMUND

von Von Peter Bandermann, Oliver Volmerich, Philipp Os

, 01.09.2012 / Lesedauer: 6 min

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Der Hörder Protest gegen Neonazis in Dortmund

500 Antifaschistische Organisationen ziehen auf der für die Nazis verbotenenen Route durch Hörde und in erinnern im Zentrum des Stadtteils an die Opfer der Nationalisozialisten. Starke Präsenz zeigt auch die Polizei.
01.09.2012
/
Dortmund ist bunt statt braun - meint auch dieser Hörder Bürger.© Foto: Peter Bandermann
Demonstrationsauftakt an der Schlanken Mathilde in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Demonstrationsauftakt an der Schlanken Mathilde in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Demonstrationsauftakt an der Schlanken Mathilde in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Eine Pressefotograf bei der Arbeit in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Nazis? Nein Danke - eine Fahne der Dortmunder Grünen in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Demonstrationsauftakt an der Schlanken Mathilde in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Demonstrationsauftakt an der Schlanken Mathilde in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Demonstration am Antikriegstag der Gewerkschaften in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Demonstration am Antikriegstag der Gewerkschaften in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Demonstration am Antikriegstag der Gewerkschaften in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Demonstration am Antikriegstag der Gewerkschaften in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Demonstration am Antikriegstag der Gewerkschaften in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Demonstration am Antikriegstag der Gewerkschaften in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Dieser antifaschistische Protestzug ist auf der verbotenen Route der Neonazis unterwegs. Die Hörder Bahnhofstraße und die Faßstraße wurden gesperrt.© Foto: Peter Bandermann
Viel Polizei ist in Hörde zu sehen.© Foto: Peter Bandermann
"Nazis stinken uns" - das Transparetn bringt auf den Punkt, was Dortmund von den Rechtsextremisten hält.© Foto: Peter Bandermann
Das Bündnis Dortmund gegen Rechts unternahm einen antifaschistischen Gang durch das Hörder Zentrum, vorbei an Stolpersteinen, mit denen die Johann-Gutenberg-Realschule in Wellinghofen an jüdische Opfer der Nationalsozialisten erinnerte.© Foto: Peter Bandermann

Erstmals hat das Bundesverfassungsgericht am Freitag ein von der Dortmunder Polizei ausgesprochenes Demonstrationsverbot für Neonazis am sogenannten Antikriegstag bestätigt. Ursprünglich wollten Neonazis am Samstag im Dortmunder Stadtteil Hörde marschieren. Hintergrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts war das Verbot der Neonazi-Gruppe "Nationaler Widerstand Dortmund" am 23. August. Die Polizei hat angekündigt, dieses Verbot durchsetzen zu wollen. Dazu sind zahlreiche Bereitschaftspolizisten aus mehreren Bundesländern in Dortmund im Einsatz. Die Polizei nennt keine Zahlen, allein bei der für Bahnstrecken zuständigen Bundespolizei sind am Samstag aber 1000 Beamte im Einsatz. Zahlreiche Gruppen und Vereine haben für Samstag zum Protest gegen Neonazis aufgerufen, viele Veranstaltungen finden trotz des Demonstrationsverbots statt.

In der Nacht zu Samstag gab es nach Angaben der Polizeipressestelle keine besonderen Vorkommnisse in Bezug auf die angekündigten Demonstrationen. 

Die Lage in Dortmund ist zur Stunde recht ruhig. Durch Hörde ziehen nach Polizeiangaben etwa 1000 Nazi-Gegner auf der ursprünglichen Route der Neonazis vom Hörder Bahnhof über die Faßstraße. Viele Polizisten begleiten den Zug, die Lage ist aber absolut entspannt, berichtet unser Reporter Peter Bandermann. Die Faßstraße ist deshalb aktuell gesperrt.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Der Hörder Protest gegen Neonazis in Dortmund

500 Antifaschistische Organisationen ziehen auf der für die Nazis verbotenenen Route durch Hörde und in erinnern im Zentrum des Stadtteils an die Opfer der Nationalisozialisten. Starke Präsenz zeigt auch die Polizei.
01.09.2012
/
Dortmund ist bunt statt braun - meint auch dieser Hörder Bürger.© Foto: Peter Bandermann
Demonstrationsauftakt an der Schlanken Mathilde in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Demonstrationsauftakt an der Schlanken Mathilde in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Demonstrationsauftakt an der Schlanken Mathilde in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Eine Pressefotograf bei der Arbeit in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Nazis? Nein Danke - eine Fahne der Dortmunder Grünen in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Demonstrationsauftakt an der Schlanken Mathilde in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Demonstrationsauftakt an der Schlanken Mathilde in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Demonstration am Antikriegstag der Gewerkschaften in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Demonstration am Antikriegstag der Gewerkschaften in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Demonstration am Antikriegstag der Gewerkschaften in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Demonstration am Antikriegstag der Gewerkschaften in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Demonstration am Antikriegstag der Gewerkschaften in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Antifa-Demonstration am Antikriegstag der Gewerkschaften in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Dieser antifaschistische Protestzug ist auf der verbotenen Route der Neonazis unterwegs. Die Hörder Bahnhofstraße und die Faßstraße wurden gesperrt.© Foto: Peter Bandermann
Viel Polizei ist in Hörde zu sehen.© Foto: Peter Bandermann
"Nazis stinken uns" - das Transparetn bringt auf den Punkt, was Dortmund von den Rechtsextremisten hält.© Foto: Peter Bandermann
Das Bündnis Dortmund gegen Rechts unternahm einen antifaschistischen Gang durch das Hörder Zentrum, vorbei an Stolpersteinen, mit denen die Johann-Gutenberg-Realschule in Wellinghofen an jüdische Opfer der Nationalsozialisten erinnerte.© Foto: Peter Bandermann

Am Hauptbahnhof sind starke Polizeikräfte versammelt, um möglicherweise anreisende Rechtsradikale aus Dortmund fernzuhalten. Auch dort ist die lage zur Stunde sehr entspannt.

Am RWE-Tower läuft eine Antifa-Kundgebung mit einigen hundert Teilnehmern. Noch ist nicht klar, ob die Gruppe wie gewünscht als Demonstration durch die City laufen darf.

In Hörde ist an der U-Bahnstation Clarenberg die Aktion "Rollen gegen Rechts" gestartet. Etwa 100 Teilnehmer mit Inline-Skates, Fahrrädern und Rollstühlen nehmen teil und fahren in Richtung City. Esther Schmidt vom behindertenpolitischen Netzwerk in Dortmund zur Demo auf Rollen: "Das ist ein tolles Signal in Richtung Inklusion." 

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Rollen gegen Rechts in Hörde: Jugendring macht mobil

100 Rollstuhl- und Radfahrer, Inliner und Bollerwagen-Piloten sind ab 11 Uhr durch Hörde in Richtung Dortmund gezogen, um Nazi-Ideologien plattzumachen. Der Jugendring hatte zur Aktion "Rollen gegen Rechts" aufgerufen. Einen besonderen Wunsch hatte die DGB-Jugend: "Kein Sex mit Nazis!"
01.09.2012
/
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
"Kein Sex mit Nazis" - so soll es sein. Meike Kortwittenborg und Christian Seewald in einem T-Shirt der DGB-Jugend.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Jugenddezernentin Waltraud Bonekamp eröffnete die Jugendringaktion am Clarenberg in Hörde.© Foto: Bandermann
Auch der Allgemeine Deutsche Fahrradclub war unterwegs. Der ADFC ist Mitglied des Dortmunder Jugendrings.© Foto: Bandermann
Der Stamm "Weiße RoseW aus Aplerbeck war ebenfalls nach Hörde gekommen, um gegen die Ideologie der Neonazis zu überrollen. Sie sind Mitglied im Bund der Pfadfindderinnen und Pfadfinder.© Foto: Bandermann
Esther Schmidt (Mitte) vom behindertenpolitischen Netzwerk freute sich über die Einladung des Jugendrings. "Auch unter dem Aspekt Inklusion ist das eine super Sache. Ich freue mich sehr."© Foto: Bandermann
Auch die Polizei hatte an der Aktion teilgenommen - jedoch nicht demonstrierend, sondern aus Sicherheitsgründen.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Rollen gegen Rechts in Hörde.© Foto: Bandermann
Demonstriert auf zwei Rädern: Jugenddezernentin Waltraud Bonekamp.© Foto: Bandermann
Eine Rollesuhlfahrerin gegen Rechtsextremismus.© Foto: Bandermann
Bollerwagenzieher "Am Bruchheck".© Foto: Bandermann
Auch die Polizei hatte an der Aktion teilgenommen - jedoch nicht demonstrierend, sondern aus Sicherheitsgründen.© Foto: Bandermann
© Foto: Bandermann
Zwinschenkundgebung am Clarenberg. Die Aktion führte über eine 5,5 Kilometer lange Strecke.© Foto: Bandermann
Oberbürgermeister Ullrich Sierau hielt am Clarenberg eine Rede für die Aktion "Rollen gegen Rechts". Und bat die Dortmunder, um 16 Uhr zur Gedenkfeier an der Steinwache an der Steinstraße zu kommen.© Foto: Bandermann

OB Ullrich Sierau hat zur Eröffnung erklärt, dass Dortmund keine militanten Krawallmacher brauche, um sich erklären zu lassen, was Antifaschismus ist.

Unser Reporter Philipp Ostrop berichtet von der Situation an der Kampstraße. Hier wollen etwa 300 Antifa-Sympathisanten demonstrieren. Die Polizei lässt bisher allerdings keinen Demonstrationszug zu. Über der Innenstadt kreist ein Polizeihubschrauber. Bei Twitter verbreitete Gerüchte über eingekesselte Demonstranten kann unser Reporter nicht bestätigen.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Der Polizei-Einsatz in Hörde

Die Neonazi-Demo in Hörde wurde verboten. Die Polizei war dennoch mit starken Kräften im Dortmunder Stadtteil unterwegs.
01.09.2012
/
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne
Eindrücke vom Polizeieinsatz in Hörde.© Foto: Menne

Derweil sind in Hörde sowohl die rollende Demo als auch ein antifaschistischer Spaziergang zu Stolpersteinen beendet. Die Polizeipräsenz im Stadtteil wird heruntergefahren. 

Im Bereich Kampstraße gibt es zur Zeit zwei Antifa-Demos, die die Polizei im Moment voneinander getrennt hält. Auf der Kampstraße und am Freistuhl ist derzeit keine Autoverkehr möglich. 

Eine Demonstration soll gleich von der Kampstraße in Richtung Westentor/U-Turm ziehen. Nach Möglichkeit sollen keine Demonstranten in Richtung Westenhellweg abbiegen. Die Polizei versucht außerdem, den Wall freizuhalten. Eine massive Polizeikette wird am Ende der Kampstraße aufgebaut.

Die Polizeipressestelle präzisiert: Es gibt im Bereich Kampstraße gleich drei sogenannte Standkundgebungen - an der Katharinentreppe, am Platz von Amiens (RWE-Tower) und am Westentor. Nach Angaben der Polizei sind keine Demonstrationszüge vorgesehen. 

Die Demo an der U-Bahn-Haltestelle Kampstraße macht sich jetzt auf den Weg über die Kampstraße zum Westentor, bestätigt nun auch die Polizei. Der Wall soll nach Möglichkeit für den Verkehr geöffnet bleiben.

Übrigens: Auf dem Westenhellweg, nur ein paar hundert Meter entfernt, merkt man von der Demo am Westentor nichts. Einkaufen ist ohne Probleme möglich.

Wir blicken zum Vinckeplatz ins Kreuzviertel: Dort veranstalten die Naturfreunde Kreuzviertel und die IG BAU ein Nachbarschaftsfest gegen Rechts. Es sind etwa 200 Gäste da, berichtet Reporter Oliver Volmerich. Die Stimmung ist entspannt, es läuft Jazz. Etwa um 14.45 Uhr soll NRW-Integrationsminister Guntram Schneider sprechen. Das passt: Schneider ist Nachbar, er wohnt selbst im Kreuzviertel.

Unser Reporter Peter Bandermann berichtet gerade von der Kampstraße, dass die Verhandlungen über eine Fortführung der Demo über die Rheinische Straße nach Dorstfeld gescheitert seien. 

An der Kampstraße verhandeln Antifa-Aktivisten weiter mit der Polizei über den Fortgang der Demonstration. Die Demonstranten vertreiben sich derweil die Zeit mit zynischen Sprechchören.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Kampstraße: Demos gegen Rechts

Die Neonazis dürfen am Samstag nicht durch Dortmund marschieren. Trotzdem finden mehrere Gegendemonstrationen statt. Am Mittag protestierten antifaschistische Gruppen auf und an der Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt. Dann zogen sie zum Westentor am U-Turm.
01.09.2012
/
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei verhinderte eine Demonstration von der Kampstraße bis nach Dorstfeld. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei verhinderte eine Demonstration von der Kampstraße bis nach Dorstfeld. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei verhinderte eine Demonstration von der Kampstraße bis nach Dorstfeld. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei verhinderte eine Demonstration von der Kampstraße bis nach Dorstfeld. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei verhinderte eine Demonstration von der Kampstraße bis nach Dorstfeld. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei verhinderte eine Demonstration von der Kampstraße bis nach Dorstfeld. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei verhinderte eine Demonstration von der Kampstraße bis nach Dorstfeld. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei verhinderte eine Demonstration von der Kampstraße bis nach Dorstfeld. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Mit Lautsprecherdurchsagen informierten die Antifacamp-Aktivisten ihre Leute. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Kreative Forderung zur Lösung des Naziproblems. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Mit dem Rucksack in Dortmund: Das Antifacamp konnte nirgends Zelte aufschlagen, aber die Aktivisten hielten sich eine Woche lang in Dortmund auf. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei verhinderte eine Demonstration von der Kampstraße bis nach Dorstfeld. Pause auf der Kampstraße während der Verhandlungen mit der Polizei. Nach über einer Stunde wurden die Verhandlungen abgebrochen.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei stoppte die Demonstration am Platz von Buffalo, also am Westentor vor dem Wall.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei stoppte die Demonstration am Platz von Buffalo, also am Westentor vor dem Wall.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei stoppte die Demonstration am Platz von Buffalo, also am Westentor vor dem Wall.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei stoppte die Demonstration am Platz von Buffalo, also am Westentor vor dem Wall.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei stoppte die Demonstration am Platz von Buffalo, also am Westentor vor dem Wall.© Foto: Oliver Koch
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop
Gegen 13 Uhr versammelten sich geschätzte 300 Demonstranten an der Ecke Freistuhl/Kampstraße. Dann zogen sie in Richtung Westentor.© Foto: Philipp Ostrop

 

Demonstration an der Kampstraße löst sich jetzt auf. Die Organisatoren haben die Teilnehmer aufgefordert,  sich um 17 Uhr beim Friedensfest im Stadtteil Dorstfeld zu treffen. In Kleingruppen ziehen Demonstrationsteilnehmer in die City.Derweil berichtet die Polizei, es aus beiden Demonstrationsblöcken im Bereich Kampstraße heraus eine  eine aggressive Stimmung gegen die Polizei gebe - auch schwarze Blöcke seinen gebildet worden.  "Dies hat mit Protest gegen Rechtsextremismus nichts mehr zu tun. Das brauchen wir hier in Dortmund nicht", so Einsatzleiter Dieter Keil.

Im Westen der Innenstadt sammeln sich Antifa-Demonstranten. Kleingruppen laufen - stets begleitet von Polizeiwagen - an der Rheinischen Straße in Richtung Westen. Als ersten Sammelpunkt haben einige Antifa-Aktivisten den Westpark genannt. Dort hat unser Reporter Oliver Volmerich starke Polizeikräfte beobachtet.

Die Polizei ist massiv auf der Rheinischen Straße vertreten. Offensichtlich wollen zahlreiche Antifa-Demonanstranten nach Dorstfeld ziehen - hier wohnen viele der Dortmunder Neonazis.

An der Steinwache hat die offizielle DGB-Veranstaltung zum Erinnerung an den Beginn des 2. Weltkriegs am 01.09.1939 begonnen

Zurzeit spricht Jutta Reiter vom DGB vor 200 Zuhörern. Sie betont, dass der Staat weiter Stark gegen Neonazis vorgehen muss. So hätten Rostock-Lichtenhagen 1992 verhindert werden können. Reiter: "Die Demokratie muss wachsam sein!" Die Polizei meldet derweil, dass es im Moment keine Verkehrsbehinderungen durch Demos gibt. Auch von Neonazi-Aktivitäten ist derzeit in Dortmund nichts bekannt.

In der Steinwache dankt Oberbürgermeister Ullrich Sierau dem NRW-Innenministerium und der Dortmunder Polizei im Namen der Stadt für die Verbote gegen Neonazi-Organisationen und -Aufmärsche. Jetzt müsse es gelingen, Nazis aus der Szene zu ziehen. Vor der Steinwache hat sich eine Menschenschlange gebildet. Es kommen nicht alle rein.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Bewegende Gedenkfeier in der Steinwache

Mit eindringlichen Worten erinnerten Redner im Innenhof des ehemaligen Gestapo-Gefängnisses der Nationalsozialisten an die Opfer. Zugleich forderten sie die Zivilgesellschaft auf, im Kampf gegen den Rechtsextremismus nicht nachzulassen.
01.09.2012
/
Viele Besucher waren zur Gedenkstunde gekommen. Nicht alle fanden einen Platz. Vor dem Toreingang war eine Schlange.© Foto: Peter Bandermann
© Foto: Peter Bandermann
Viele Besucher waren zur Gedenkstunde gekommen. Nicht alle fanden einen Platz. Vor dem Toreingang war eine Schlange.© Foto: Peter Bandermann
Blick durch die Gitterstäbe vor einer Zelle: In der Steinwache folterte die Geheime Staatspolizei in der Nzi-Zeit viele Gefangene mit brutalen Methoden.© Foto: Peter Bandermann
© Foto: Peter Bandermann
Viele Besucher waren zur Gedenkstunde gekommen. Nicht alle fanden einen Platz. Vor dem Toreingang war eine Schlange.© Foto: Peter Bandermann
Viele Besucher waren zur Gedenkstunde gekommen. Nicht alle fanden einen Platz. Vor dem Toreingang war eine Schlange.© Foto: Peter Bandermann
Energisch sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau, dass der Widerstand in Dortmund gegen Neonazis ohne Gewalt auskomme. Er dankte dem NRW-Innenministerium und der Dortmunder Polizei für die jüngsten Verbote gegen rechtsextremistische Organisationen.© Foto: Peter Bandermann
Viele Besucher waren zur Gedenkstunde gekommen. Nicht alle fanden einen Platz. Vor dem Toreingang war eine Schlange.© Foto: Peter Bandermann
Viele Besucher waren zur Gedenkstunde gekommen. Nicht alle fanden einen Platz. Vor dem Toreingang war eine Schlange.© Foto: Peter Bandermann
Viele Besucher waren zur Gedenkstunde gekommen. Nicht alle fanden einen Platz. Vor dem Toreingang war eine Schlange.© Foto: Peter Bandermann
Die Falken überzeugten auf der DGB-Bühne in der Steinwache mit einem Theaterstück über Alltags-Rassismus. Am Ende hielten sie ein Transparent in die Höhe.© Foto: Peter Bandermann

Nach Angaben der Polizei ist die Lage in Dortmund zurzeit völlig ruhig. "Die Neonazis halten sich nach unseren Informationen an das Demonstrationsverbot. Auch größere Reisebewegungen sind mir nicht bekannt", so Polizeisprecher Kim Ben Freigang.

Die Lage bleibt in Dortmund ruhig. Gegen 19 Uhr soll in Dorstfeld auf dem Wilhelmplatz das Friedensfest starten. Im vergangenen Jahr gab es dort Zusammenstöße zwischen Neonazis und der Polizei. Dass sich das heute wiederholt, scheint derzeit unwahrscheinlich. Allerdings haben laut Polizei gewaltbereite Nazi-Gegner versucht, nach Dorstfeld vorzudringen. Das sei erfolgreich unterbunden worden, erklärte Polizeisprecherin Cornelia Weigandt. 

Unser Reporter Peter Bandermann zieht ein erstes Fazit des Tages: Es sei herausragend, dass erstmals in Dortmund völlig friedlich gegen Neonazis demonstriert wurde. Bei den Protesten vor einem Jahr hatte es bereits am Mittag Verletzte unter Polizisten und Demonstranten gegeben. Keine Spur davon 2012. Dadurch, dass keine militanten Neonazis nach Dortmund gekommen seien, habe auch die Gegenseite auf Gewalt verzichtet.

Wir haben neue Informationen von der Polizei erhalten. Insgesamt gab es vier Festnahmen in Dortmund - darunter zwei Neonazis. Polizeidirektor Michael Stein: "Wir ziehen eine positive Einsatzbilanz." Erfolgsfaktoren seinen dabei die Verbote der Gruppe Nationaler Widerstand und der Demonstrationen am Freitag und am Samstag gewesen. Auch der friedliche Protest tausender Dortmunder habe geholfen. Stein: "Die Teilnehmer des sogenannten Antifa-Camps sind sehr aggressiv aufgetreten." Hier habe die Polizei robust auftreten müssen. 

Auf dem Friedensfest am Wilhelmplatz in Dorstfeld haben etwa 50 Aktivisten des Antifa-Camps Oberbürgermeister Ullrich Sierau ausgebuht und mit Heuchler-Rufen niedergeschrien. Sierau antwortete, dass man in Dortmund in Sachen Antifa keine Belehrungen von auswärtigen Demonstranten brauche.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

BVB-Shirt der Renner beim Friedensfest in Dorstfeld

Das Friedensfest der Stadt bildete den Abschluss zahlreicher Aktionen gegen den Rechtsextremismus in Dortmund. Das BVB-T-Shirt "Abpfiff für Rechts" war dabei ein Verkaufsschlager.
01.09.2012
/
Ein Verkaufsschlager in Dorstfeld: Das BVB-T-Shirt "Abpfiff für Rechts". Clemens Knapp, Svea Schleiken und Helga Hoel (von links) verkauften mehrere hundert Exemplare.© Foto: Peter Bandermann
Besucher auf dem Friedensfest in Dorstfeld.© Foto: Peter Bandermann
Auf der Bühne in Dorstfeld gab viel Musik: Von Klassik bis Rock waren viele Richtungen vertreten.© Foto: Peter Bandermann
Auf der Bühne in Dorstfeld (von links): Marco Blumberg von der BVB-Fanabteilung, Hartmut Anders-Hoepgen von der Koordinierungsstelle für Toleranz und Vielfalt in Dortmund, Emre Gülec vom Integrationsrat, Moderator Klaus Lenser und Oberbürgermeister Ullrich Sierau.© Foto: Peter Bandermann
Besucher auf dem Friedensfest in Dorstfeld. Im Hintergrund ein Transparent mit einem Zitat von Bundespräsident Joachim Gauck.© Foto: Peter Bandermann
© Foto: Peter Bandermann
Oberbürgermeister Ullrich Sierau musste von Antifacamp-Aktivisten Buh- und "Heuchler"-Rufe über sich ergehen lassen. Er konterte und erklärte abermals, dass Dortmund sich von aggressiven Demonstranten nicht belehren lassen müsse.© Foto: Peter Bandermann
Der stellvertretende Vorsitzende des Dortmunder Integrationsrates, Emre Gülec, kündigte zwei Projekte an: Mit "Politik mit Wirkung" sollen Migranten motiviert werden, politisch aktiv zu werden. Darüber hinaus sollen mehr Migranten eingebürgert werden.© Foto: Peter Bandermann

Sierau zu den Störern: "Wir können auch Mitgliedern aus dem Alerta-Bündnis helfen, aus der Szene auszusteigen."

Mit einer Bilanz der Dortmunder Polizei beenden wir unsere aktuelle Berichterstattung vom Tage: "Bilanzierend stellt die Dortmunder Polizei fest, dass es sich um ein ruhiges und insgesamt gewaltfreies Wochenende handelte. Durch das Demonstrationsverbot kam es zu keinerlei rechtsextremistischen Aktivitäten in Dortmund", so die Polizei in einer Mitteilung. Darin monierte die Polizei zum wiederholten Mal eine "aggressive Grundhaltung" bei den Teilnehmern des verbotenen Antifa-Camps. "Diese Stimmung richtete sich ausschließlich gegen die Polizei und hatte mit Protest gegen Rechtsextremisten nichts zu tun", so die Polizei.

Lesen Sie jetzt

Ruhr Nachrichten Kult-Plattenladen am Hauptbahnhof

Schlaraffenland für Schallplatten: Warum Ulrich Bolz mit “Last Chance“ Geschichte schrieb