Führungen auf Kokerei Hansa: Das Industriedenkmal bei Tag und Nacht entdecken

Industriedenkmal

Die Stiftung Industriedenkmalpflege bietet in der ersten Januarwoche verschiedene Führungen über das Kokerei-Gelände an. Das Industriedenkmal kann sogar bei Nacht besichtigt werden.

von Niko Wiedemann

Huckarde

, 29.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kompressorenhalle ist Teil der 1992 stillgelegten Kokerei Hansa.

Die Kompressorenhalle ist Teil der 1992 stillgelegten Kokerei Hansa. © Manfred Vollmer

Wer die Kokerei Hansa noch nicht kennt, hat bei den Führungen im Januar die Gelegenheit zum Kennenlernen: Von Donnerstag (2.1.) bis Sonntag (5.1.) sind aber auch alte Bekannte auf dem Kokerei-Gelände in Huckarde willkommen.

Die Architektur, Geschichte und der Produktionsablauf sind die Themen der industriehistorischen Führungen auf Hansa. Die Kokerei gilt als herausragendes Beispiel für eine Kokereianlage der 1920er-Jahre.

Den Architekten sei damals ein einheitliches und funktionales Design wichtig gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stiftung Industriedenkmalpflege. Deshalb seien die Gebäude dem Betriebsablauf entsprechend angeordnet worden.

Das sind die Führungstermine

Im 19. Jahrhundert war das noch anders. Damals hatten die Gebäude auf Industrieanlagen noch unterschiedliche Baustile und waren oft wild aneinandergereiht.

Im Januar kann die Kokerei tagsüber und auch nachts besichtigt werden. Die Führung „Hansa schwarz-weiß“ startet an allen Tagen jeweils um 14 Uhr und dauert zwei Stunden. Am Sonntag (5.1.) gibt es eine zusätzliche Führung um 11 Uhr.

Am Freitag (3.1.) findet um 20 Uhr die Nachtlichtführung „Kohlenschwarz bis Hansa-Blau“ statt. Dabei können Besucher das Gelände mit der Taschenlampe erkunden. Karten kosten 8 Euro pro Person, Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt. Die Kokerei empfiehlt festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung.

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