Fünf Tipps, um gesund durch die Hitzewelle zu kommen

Klinikum Dortmund

Die nächsten Tage in Dortmund werden heiß, heiß, heiß. Eine Dortmunder Ärztin verrät, wie man die Hitzewelle unbeschadet durchstehen kann.

Dortmund

07.08.2020, 07:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bei hohen Temperaturen wichtig: Viel Wasser trinken. Das allein reicht allerdings nicht.

Bei hohen Temperaturen wichtig: Viel Wasser trinken. Das allein reicht allerdings nicht. © picture alliance / Ina Fassbender (Symbolbild)

Der Sommer ist endgültig in Dortmund eingekehrt. Und wie: Eine Hitzewelle rollt mit Temperaturen über 30 Grad und vielen Sonnenstunden in den nächsten Tage über die Stadt.

Das Superwetter kann sich aber auch negativ auf die Gesundheit auswirken, wenn man nicht aufpasst. Das Klinikum Dortmund hat fünf Tipps, wie die Dortmunder in den nächsten Tagen unbeschadet durch die Hitzewelle kommen können.

1. Viel Wasser trinken

Bei hohen Temperaturen sollte man viel trinken – idealerweise drei Liter Wasser pro Tag. Dabei solle man den Impuls vermeiden, nach eiskalten Getränken zu greifen. Denn der Körper fängt dann an, sich aufzuheizen, heißt es in einer Pressemitteilung des Klinikums. Einen wirklichen Abkühl-Effekt gebe es dann nicht. Außerdem soll man auf Flüssiges mit Süßstoff und Zucker verzichten.

2. Das richtige Essen

Auch die richtige Wahl der Nahrung kann helfen, gut mit der Hitze zurechtzukommen. Das Klinikum empfiehlt leichte Kost wie Salat, Obst oder Gemüse. Also lieber Wassermelone statt Hamburger!

3. So hilft Sonnencreme am besten

Gerade im Sommer ist es wichtig, sich mit einer Sonnencreme einzureiben. Laut Prof. Dr. Dorothée Nashan, die Direktorin der Hautklinik im Klinikum Dortmund, sollte man besonders darauf achten, ungeschützte Stellen wie Stirn, Nase und Lippen einzucremen - die sogenannten „Sonnentreppen“, wie die Hautärztin in der Pressemitteilung zitiert wird.

Dabei solle man auf einen hohen Lichtschutzfaktor setzen.

Prof. Dr. Nashan nennt dazu noch eine Faustregel, die für viele hilfreich sein könnte: Die Zeit, die man unbeschadet in der Sonne bleiben darf, errechnet sich aus den Zeit bis zum Sonnenbrand ohne Sonnenschutz mal dem Lichtschutzfaktor der Sonnencreme.

Fünf Tipps, um gesund durch die Hitzewelle zu kommen

© picture alliance / Ina Fassbender (Symbolbild)

4. Kleidung gegen Hitze

Bei den aktuellen Sommertemperaturen sollten die Dortmunder laut Prof. Dr. Nashan auf leichte Kleidung setzen, die möglichst viel von der Haut bedeckt. Besonders wichtig sei es, die Schultern, das Dekolleté und den oberen Rücken zu bedecken – „Denn da strahlt die Sonne direkt drauf“, wie die Ärztin erklärt. Die Hautärztin empfiehlt außerdem, eher lockerere Kleidung zu tragen. Zu enge Kleidung begünstige einen zu starken Anstieg der Körpertemperatur.

5. Sonnenstich erkennen

Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen sind die Symptome, die Auftreten können, wenn man sich zu lange ungeschützt unter der prallen Sonne aufgehalten hat. Dann leidet man unter einem Sonnenstich. Und der birgt eine Gefahr, wie Prof. Dr. Nashan erklärt:

Da die Wärmeregulation des Körpers dann gestört sein kann, kann es sein, dass man sich zwar heiß fühlt, aber nicht mehr schwitzt. Die Körpertemperatur könne dann auf über 41 Grad steigen. Die Hautärztin empfiehlt, sich dann in einen kühleren Bereich zu begeben. Es sei auch sinnvoll, einen Notarzt zu rufen.

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