Für Familie Lipinski ist der eigene Garten ein endloses Projekt

rnGartenserie „Querbeet“

Ein Projekt jagt im Garten von Brigitte Lipinski und Thomas in der Weide das nächste. Viele Highlights gibt’s zu entdecken. Und die nächste Unternehmung steht schon kurz bevor.

Neuasseln

, 11.08.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Das erste der vielen Highlights, die der Garten von Brigitte Lipinski und Thomas in der Weide zu bieten hat, zeigt sich, bevor man auch nur mit einem Fuß die Grünanlage betreten hat.

Es ist ein mit wildem Wein bewachsener Torbogen, der zur am Haus liegenden Terrasse führt. Dieser macht nicht nur optisch etwas her: Man kann den Torbogen förmlich hören. Ein stetes Summen der Bienen, Wespen und Hummeln ist zu hören.

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„Die Wespen lassen uns in Ruhe - und wir sie“, erzählt Brigitte Lipinski. Sie und ihr Mann müssten abends nur noch das aufsammeln, was vom wilden Wein durch die Insekten abfalle. Durch die friedliche Koexistenz ist die Terrasse der perfekte Ort, um gemeinsam zu essen.

Die wahre Größe des Gartens ist nur schwer erkennbar

Dann geht es in den Garten. Auf den ersten Blick ist überhaupt nicht zu erkennen, wie groß dieser wirklich ist. Das wird erst erkennbar, wenn man ein paar Schritte in den Garten gemacht hat.

2000 Quadratmeter ist der Garten groß. Entsprechend ausgelastet sind Brigitte Lipinski und Thomas in der Weide mit der Pflege ihrer Grünanlage. Fast jeden Abend nach der Arbeit sei er noch im Garten unterwegs, sagt in der Weide. „Und natürlich samstags. Da muss man sich manchmal schon zusammenreißen, damit man sich am Sonntag auch mal erholt“, sagt er mit einem Lächeln.

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Auch so gibt es genug zu tun. Allein das Rasenmähen dauert mehr als zwei Stunden. Da kommen einige zurückgelegte Meter zusammen. „Der Garten ersetzt bei uns das Sportstudio“, sagt Thomas in der Weide.

Ein Mäh-Roboter ist keine Option

Trotz des großen Aufwands kommt ein Mäh-Roboter nicht infrage. „Ich habe das bei einer Freundin gesehen“, erzählt Brigitte Lipinski, „sie hat per Handy den Roboter gestartet. Aber sie musste alle fünf Minuten runter, um den Mäher wieder in die Spur zu bringen.“

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Brigitte Lipinskis und Thomas in der Weides Garten bietet viele Highlights

Ein Projekt jagt im Garten von Brigitte Lipinski und Thomas in der Weide das nächste. Viele Highlights gibt’s zu entdecken. Und die nächste Unternehmung steht schon kurz bevor.
10.08.2020
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Im Garten sind Skulpturen ortsansässiger Künstler zu sehen.© Henkel
Im Zentrum des Gartens befindet sich eine Hütte.© Henkel
Der Garten wirft einiges an Brennholz ab. Gelagert wird es in einem begrünten Unterstand.© Henkel
Die Bank am Rande des Gartens ist einer der Lieblingsorte von Brigitte Lipinski und Thomas in der Weide.© Henkel
Die Hängematte im Schatten lädt an heißen Tagen zum Entspannen ein.© Henkel
Auch im Hintergrund, in der Nähe der Grundstücksgrenze, ist Kunst zu finden.© Henkel
In einer Ecke des Gartens steht eine Wurzel eines indonesischen Baumes, die sich Brigitte Lipinski und Thomas in der Weide extra haben liefern lassen.© Henkel
Im Garten gibt es zwar viel Totholz, das tolle Bedingungen für Tiere bietet. Trotzdem gibt es zusätzlich ein Insektenhotel.© Henkel
Das Plätschern des Teiches wirkt beruhigend - und deswegen eines der Highlights im Garten.© Henkel
Brigitte Lipinski und Thomas in der Weide genießen die Aussicht aus der Hängematte.© Henkel
Auf der Rückseite der Hütte befindet sich eine Terrasse mit Sitzgarnitur.© Henkel
Für Schmetterlinge bietet der Garten optimale Bedingungen.© Henkel
Der mit wildem Wein bewachsene Torbogen ist ein weiterer Höhepunkt für Brigitte Lipinski und Thomas in der Weide. Hier hört man das stetige Brummen der Bienen, Hummeln und Wespen.© Henkel

Es ist nicht die Größe, es sind die vielen Details, die den Garten vor Brigitte Lipinski und Thomas in der Weide zu etwas Besonderem machen. Dazu gehören beispielsweise die Skulpturen lokaler Künstler.

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Oder eines der letzten Projekte: Hier war es der Bau eines begrünten Unterstandes für Holzscheite. Das sei eines der Projekte gewesen, die sie kürzlich angegangen hätten, sagt Brigitte Lipinski. Die Idee habe sie von einer Freundin. „Ich sehe das und dann habe ich einen Plan. Dann muss nur mein Mann immer die Projekte seiner Frau ausbaden“, sagt sie und lacht.

Es klingt fast so, als würde der Garten nie fertig werden. „Das sowieso“, kommentiert Thomas in der Weide lakonisch.

Brigitte Lipinski ist durch ihre Eltern vorgeschädigt

Diese Lust auf immer neue Projekte und die Arbeit im Garten hat sie von ihren Eltern, wie Brigitte Lipinski sagt: „Die hatten einen Garten und da musste ich immer viel machen. Da bin ich ein wenig durch geschädigt“, sagt sie und lächelt.

Durch die vielen verschiedenen Projekte bietet der Garten außerdem eine große Vielfalt. „Wir versuchen, eine Mischung aus Park, schönem Nutzgarten und ein Refugium für Tiere zu erreichen“, erklärt Thomas in der Weide.

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Und doch stechen einige Sachen noch hervor. Für Brigitte Lipinski ist das der Teich. Aber genauso zählt dazu auch die Glanzmispel, eine Pflanze, die im Herbst rote Blätter bekommt und im Mai weiß blüht. „Das ist einfach schön“, schwärmt Lipinski.

„Ruheoasen“ sind für Thomas in der Weide wichtig

Für Thomas in der Weide ist entscheidend, dass er im Garten entspannen kann: „Wir achten darauf, dass ein paar Ruheoasen dabei sind.“ Das dürfte einer der Gründe sein, warum er am liebsten in der Hängematte liegt, um von dort aus Vögel zu beobachten.

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Als nächstes wollen sich Brigitte Lipinski und Thomas in der Weide an Rosen versuchen, auch wenn diese viel Pflege benötigen und die beiden ja eigentlich schon jetzt genug gefordert sind. Aber so ist es nun mal: Das nächste Projekt wartet schon - und fertig werden die beiden ohnehin nie.

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