Ein Portrait-Foto von Ralf-Bothge im schwarzen Sakko in einem Gefängnistrakt der Dortmunder JVA.
Der Leiter der Dortmunder JVA, Ralf Bothge, kritisiert bereits seit Jahren Ersatzfreiheitsstrafen. © Oliver Schaper
Recht

Fürs Schwarzfahren in den Knast – Dortmunder JVA-Leiter findet deutliche Worte

NRW gibt pro Jahr 70 Millionen Euro für die Haft von Menschen aus, die eigentlich nicht zu einer Haftstrafe verurteilt wurden. Ralf Bothge leitet die JVA Dortmund. Er hat eine klare Meinung zu der Praxis.

Etwa 50 Menschen sitzen aktuell in der Dortmunder Justizvollzugsanstalt ein, ohne, dass sie von einem Gericht dazu verurteilt wurden. Sie verbüßen eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe, weil sie die Geldstrafe, zu der sie eigentlich verurteilt wurden, nicht gezahlt haben. Der Leiter der Dortmunder JVA, Ralf Bothge, kritisiert dieses System scharf.

Eher Menschen mit wenig Geld betroffen

Kosten: 70 Millionen Euro Steuergeld

Plötzlich und unerwartet im Gefängnis

Fußfessel statt Gefängnisaufenthalt

„Ein Dokument der Hilflosigkeit“

Der Freiheitsfonds

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Geboren in Dortmund. Als Journalist gearbeitet in Köln, Hamburg und Brüssel - und jetzt wieder in Dortmund. Immer mit dem Ziel, Zusammenhänge verständlich zu machen, aus der Überzeugung heraus, dass die Welt nicht einfacher wird, wenn man sie einfacher darstellt.
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