Kapitalanlage Galerie Konze: Rossmann und Woolworth sorgen für große Nachfrage bei Anlegern

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Die zukünftige Galerie Konze Dortmund ist eine begehrte Kapitalanlage. Längst ist das Objekt zu 100 Prozent finanziert. Der Investor verrät eine weitere gute Nachricht.

Lütgendortmund

, 19.01.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Pläne für das multifunktionale Geschäftshaus „Galerie Konze Dortmund“ sind längst fertig, jetzt steht auch die Finanzierung. Knapp zehn Millionen Euro werden Umbau und Erweiterung des ehemaligen Kaufhauses Konze am Lütgendortmunder Marktplatz kosten.

Eine stolze Summe, die die Cityhaus 100 GmbH aber nicht allein aufbringen muss. Mit im Finanzierungsboot sitzen neben einem Kreditinstitut über 3000 private Anleger, die zusammen 2.86 Millionen Euro in das Geschäftshaus investiert haben. Sie erwartet ein jährlicher Zinssatz von 6,5 Prozent.

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„Die große Nachfrage ist sicherlich auch den bekannten Mietern geschuldet, die in diesem Geschäftshaus vertreten sind: Dies sind unter anderem Rossmann, Woolworth und Kik“, schreibt die Crowdinvesting-Plattform „Bergfürst“ auf ihrer Homepage. Hier können sich private Investoren ab zehn Euro an einzelnen Immobilien und Immobilien-Portfolios beteiligen.

Fremdfinanzierung ist für Investor gängige Praxis

Für Investor Rüdiger W. Pinno ist diese Form der Fremd-Finanzierung eine gängige Praxis. „In der Regel finanzieren Banken 70 bis 80 Prozent eines Objekts“, so der Investor auf Anfrage.

Abgesehen vom Eigenkapital des Investors würden die restlichen (Um)baukosten für die Galerie Konze Dortmund so über die privaten Anleger gedeckt. „Wer 1000 Euro investiert hat, kann später mal sagen, dass er eine halbe Eingangstür von Woolworth bezahlt hat“, scherzt Pinno.

Kapitalanlage Galerie Konze: Rossmann und Woolworth sorgen für große Nachfrage bei Anlegern

Aus dem ehemaligen Kaufhaus Konze wird ein multifunktionales Geschäftshaus, in das unter anderem Rossmann und Woolworth einziehen werden. © Beate Dönnewald (Archiv)

Wie sich die Finanzierung im Einzelnen zusammensetzt, veröffentlicht die Crowdinvesting-Plattform „Bergfürst“ ebenfalls auf ihrer Homepage: Mit der Vermögensanlage (2.860.000 Euro), dem Eigenkapital (250.000 Euro) und der Fremdkapitalaufnahme beim Kreditinstitut (6.300.000 Euro) werde das Projektvorhaben realisiert.

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Bauantrag soll spätestens Anfang Februar 2020 gestellt werden

Zufrieden ist Investor Rüdiger W. Pinno auch mit den bisherigen zeitlichen Abläufen des Großprojekts. Nach wie vor sei er zuversichtlich, dass die Arbeiten im März 2020 beginnen werden. Die Bauantragsplanung durch den Architekten liege in den letzten Zügen. „Spätestens Anfang Februar stellen wir den Bauantrag bei der Stadt“, so Pinno.

Die Eröffnung der Galerie Konze Dortmund soll dann im März 2021 sein. Neben Rossmann und Woolworth werden unter anderem auch ein Fitnessstudio und eine Lasertag-Arena einziehen.

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