Gebrochene Gasleitung im Dortmunder Süden: Häuser wieder freigegeben

DORTMUND Wegen einer gebrochenen Gasleitung im Dortmunder Süden mussten am Donnerstagmorgen Bewohner von drei Häusern evakuiert werden. Feuerwehr und DEW arbeiteten zusammen an dem Schaden in der Hagener Straße.

von Ruhr Nachrichten

, 15.01.2009, 14:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei dem Einsatz mussten Bewohner von drei Häusern evakuiert werden.

Bei dem Einsatz mussten Bewohner von drei Häusern evakuiert werden.

Nachdem gegen 12 Uhr die weitere Gefährdung der Hausbewohner ausgeschlossen werden konnte, wurden die drei betroffenen Häuser wieder freigegeben. Die DEW hatte Entlastungsbohrungen im Erdreich vorgenommen, aus denen das Gas entwichen war. Parallel waren die Gebäude von der Feuerwehr belüftet worden.

Die DEW lässt nun die Schadstellen freilegen und repariert die Leitung. Die Feuerwehr war während der akuten Gefahrenlage mit 30 Einsatzkräften vor Ort. Ursache vermutlich Frost der vergangenen Tage Vermutlich durch den starken Frost der vergangenen Tage ist eine Leitung in der Hagener Straße, die unter dem Gehweg verläuft, gebrochen. Da das Gas durch die Frostdecke nicht an der Oberfläche entweichen konnte, suchte es sich einen Weg im Erdreich und drang dabei auch in die Keller der drei Einfamilienhäuser ein. Die Bewohner mussten die Häuser verlassen. Das in den Gebäuden befindliche Gasgemisch wurde mit Hochleistungslüftern soweit verdünnt, dass die Explosionsgrenze unterschritten wurde. Der Verkehr wurde zeitweise von der Polizei einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt.Leck wurde inzwischen gefunden Das Gas, das aus der undichten Stelle entwichen ist, suchte sich einen Weg durchs Erdreich. Über Hohlräume gelangte es dann in die Keller“, so der Pressesprecher. Die Gaskonzentration war in den Häusern unterschiedlich hoch. Kleine Entlastungslöcher wurden in den Boden gebohrt, durch die das Gas kontrolliert nach oben entweichen konnte. Das Leck in der Leitung wurde mittlerweile gefunden - die Reparturarbeiten dauern an.

 

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