Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs an vielen Orten in Dortmund

Tag der Befreiung

An mehreren Orten in Dortmund haben Menschen an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 76 Jahren erinnert. Sie sendeten klare Botschaften gegen Rechts – auf sehr unterschiedliche Art und Weise.

Dortmund

, 08.05.2021, 21:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Dortmunder Jugendring hat Botschaften für Demokratie und Menschenrechte entwickelt, die künftig auf einer Stadtbahn von DSW21 durch die Stadt getragen werden.

Der Dortmunder Jugendring hat Botschaften für Demokratie und Menschenrechte entwickelt, die künftig auf einer Stadtbahn von DSW21 durch die Stadt getragen werden. © Oliver Schaper

Der „Tag der Befreiung“ hat am Samstag (8.5.) einige hundert Menschen in Dortmund aktiviert, an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor genau 76 Jahren zu erinnern. Mehrere Bündnisse und Gruppen versammelten sich unter Coronaschutz-Auflagen.

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Den Anfang machte eine Veranstaltung am Vormittag im Stadtteil Wambel. Der Dortmunder Jugendring hielt dort eine Kundgebung unter dem Titel „Für Demokratie und Menschenrechte“ ab. Zudem wurde eine neu gestaltete Stadtbahn vorgestellt, die mit Botschaften für Vielfalt und Toleranz bedruckt ist.

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Es war aufregender erster Tag für die neue Bahn. Zunächst stand sie versehentlich noch im Depot und wurde erst verspätet vorgefahren.

Die mit Botschaften gegen rechtes Gedankengut gestaltete Bahn musste gleich auf einer ihrer ersten Fahrten ungeplant stoppen - weil eine antifaschistische Demonstration über die Rheinische Straße zog.

Die mit Botschaften gegen rechtes Gedankengut gestaltete Bahn musste gleich auf einer ihrer ersten Fahrten ungeplant stoppen - weil eine antifaschistische Demonstration über die Rheinische Straße zog. © Thomas Thiel

Einige Stunden danach war das Fahrzeug mittendrin im Demo-Geschehen, als es auf der Rheinischen Straße stoppen musste, um einen antifaschistischen Spontan-Umzug vorbei zu lassen.

Kranzniederlegung auf dem Friedensplatz

Ein Gedenken in aller Stille fand auf dem Friedensplatz statt. Mitglieder des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus legten an der Friedenssäule einen Kranz nieder.

An der Friedensäule auf dem Friedensplatz legten Mitglieder des Arbeitskreises Dortmund gegen Rechtsextremismus Kränze nieder.

An der Friedensäule auf dem Friedensplatz legten Mitglieder des Arbeitskreises Dortmund gegen Rechtsextremismus Kränze nieder. © Stephan Schütze

Am Nachmittag gab es auf dem Platz der Alten Synagoge vor dem Dortmunder Stadttheater mit Musik, Tanz und Gedichten eine künstlerische Aufarbeitung des geschichtlichen Ereignisses. Organisiert hatte dies das Bündnis Dortmund gegen Rechts.

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