Gefährliche Kreuzung: Löschzugleiter fordert Stoppschild

rnÖrtlicher Verkehrsknoten

Fünf Straßen treffen im Bodelschwingher Ortskern aufeinander. In der Unfallstatistik ist die Kreuzung unauffällig. Trotzdem kommt es zu brenzlichen Situationen. Das soll sich ändern.

Bodelschwingh

, 09.07.2020, 05:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bodelschwingh ist beschaulich: alte Fachwerkhäuser und Bauernhöfe, schmucke Neubaugebiete. Der Stadtteil liegt abseits der großen Durchgangsstraßen. Und trotzdem ist der Verkehr beachtlich. Mittwochmittag in der Ferienzeit: Binnen gut 10 Minuten passieren geschätzt 50 Autos die Kreuzung von Bodelschwingher, Deininghauser, Schlossstraße und Im Odemsloh.

Ein Unfallschwerpunkt ist die viel befahrene Kreuzung nicht. Aber: „Problematisch ist es, wenn Autos gleichzeitig aus Schlossstraße und Im Odemsloh nach rechts auf die Bodelschwingher Straße abbiegen“, sagt Bezirksvertreter Andreas Flur (CDU). Beide Fahrer sähen in solchen Fällen von links kein Fahrzeug kommen und fahren gleichzeitig los. Die Einmündungen liegen nur wenige Meter aus- und nebeneinander.

Feuerwehr hält bei Einsatz an der Kreuzung an

„Natürlich ist es kein Unfallschwerpunkt“, sagt Flur. Die zumeist ortskundigen Fahrer wüssten wohl um die Gefahr und fahren entsprechend langsam an. Er ist auch Leiter des Löschzugs der Freiwilligen Feuerwehr. „Selbst bei einem Einsatz mit Blaulicht und Martinshorn halten wir an der Ecke an.“

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Der Bezirksvertreter schlägt darum eine einfache Lösung vor. „Ohne großen Aufwand und Kosten könnte ein Stoppschild Im Odemsloh die Situation entschärfen“, schlägt er vor. Letztlich führe über die Einmündungen auch der Schulweg aus dem Neubaugebiet.

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