Gefährliche Raupen jetzt auch im Externbergpark - Norden der Stadt stärker betroffen

Eichenprozessionsspinner

Sie tummeln sich vor allem im nördlichen Stadtgebiet: die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Nun hat es auch den Externbergpark in Eving erwischt. Die Stadt rät zur Vorsicht.

Eving

, 11.06.2019, 16:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gefährliche Raupen jetzt auch im Externbergpark - Norden der Stadt stärker betroffen

Nun ist er auch hier: der Eichenprozessionsspinner ist im Externbergpark in Eving angekommen. © Britta Linnhoff

Das kleine Schild an der Absperrung weist deutlich darauf hin: „Dieser Bereich ist gesperrt. Akute Gesundheitsgefahr - Eichenprozessionsspinner“. Nun ist die Raupe auch im Externbergpark in Eving angekommen. Es ist aber nur ein kleiner Bereich des Parks abgesperrt.

Gefährliche Raupen jetzt auch im Externbergpark - Norden der Stadt stärker betroffen

Die Brennhaare der Raupe können weit über die Absperrungen hinaus durch die Luft fliegen. © dpa

Die Tiere fallen, wie der Name schon sagt, nur Eichen an. Sie tun das gerade in Dortmund massiv, vor allem im nördlichen Stadtgebiet. Der Grund: In den nördlichen Stadtteilen sei der Bestand an Eichen deutlich höher als in den südlichen Bezirken, teilt die Stadt mit und rät ausdrücklich zur Vorsicht:

Insbesondere im Kurler Busch, im Grävingholz, im Bodelschwingher und im Rahmer Wald vermutet die Stadt den Befall mit dem Eichenprozessionsspinner. Hier sei es aber kaum möglich, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, weil die Bereiche mit Hubwagen und Spezialausrüstung nicht gut zugänglich seien. Allenfalls an den Hauptwegen könnten die Raupen und Nester demnächst abgesaugt werden. Ein Spaziergang sei daher vorerst nicht zu empfehlen. An windigen Tagen könnten die Brennhaare der Raupe auch weit über die Absperrungen hinaus getragen werden.

Gefährliche Raupen jetzt auch im Externbergpark - Norden der Stadt stärker betroffen

Die Fachfirmen kommen mit dem Absaugen der Tiere kaum nach. © Britta Linnhoff

Am Externberg ist die Entfernung der Raupen inzwischen beauftragt. Das Problem: Die Fachfirmen haben kaum mehr Kapazitäten, kommen kaum nach.

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