Gefährlicher Fußweg: Gibt die Stadt Behinderten die Chance, selbstständig einzukaufen?

rnAwo-Wohnhaus

Ein abschüssiger, unbefestigter Fußweg beschäftigt Politik und Verwaltung. Das Tiefbauamt verweist auf Probleme mit der Entwässerung. Gibt es trotzdem bald eine Lösung?

Nette, Mengede

, 18.02.2020, 16:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Bewohner des Awo-Wohnhauses an der Mengeder Straße sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. Der Zustand der Fußwege gibt ihnen kaum eine Chance, sich weit fortzubewegen. Fünf Monate nach einem Hilferuf von Bewohnern und Hausleiterin Tanja Kaufmann in der Bezirksvertretung gibt es noch keine Lösung, aber Hoffnung.

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Die Situation ist grotesk. Zum einen soll und möchte das Awo-Haus die Selbstständigkeit und Mobilität von Menschen mit Behinderung fördern. Andererseits ist die halbe Strecke zum 600 Meter entfernten Einkaufszentrum ein abschüssiger Fußweg. Und der ist mit Rollator oder Rollstuhl unbefahrbar.

Stadtverwaltung will Lösung schaffen

Das Problem hat nicht nur die örtliche Politik erkannt, sondern auch die Stadtverwaltung. Beim Netter Akteursdialog Anfang Dezember war der Fußweg zum Einkaufszentrum ein Thema. Das Tiefbauamt wies allerdings auf ein Problem bei der Grundstücksentwässerung zwischen der Straße Auf dem Wodeacker und den beiden Einkaufsmärkten hin. Das verhindere den Bau eines befestigten Bürgersteigs.

Die Problematik stehe auf der Liste der in Nette zu bearbeitenden Projekte, erklärte Susanne Linnebach, Leiterin des Dortmunder Amtes für Stadterneuerung, kürzlich im Gespräch mit dieser Redaktion. Planungsdezernent Ludger Wilde habe aber zugesichert, dass das Problem gelöst werde. „Wir haben das im Blick.“

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