Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Geheimnis um spektakuläre Kunstaktion am Hafen gelüftet

Ruhrtriennale 2016

Ein spektakuläres Kunstprojekt hatten die Urbanen Künste Ruhr für das Festival Ruhrtriennale 2016 versprochen. Bei der Pressekonferenz am Mittwochvormittag wurde das Geheimnis gelüftet - die Besucher erwartet ab dem 13. August eine experimentelle Überraschung am Dortmunder Hafen.

DORTMUND

, 13.04.2016 / Lesedauer: 2 min
Geheimnis um spektakuläre Kunstaktion am Hafen gelüftet

Bitte einsteigen: An den Wochenenden vom 13. August bis 24. September wird der pinkfarbene Kunst-Container an einer Laufkatze im Dortmunder Hafen hängen. Jeweils 20 Kunstfreunde werden damit in die Halle der Firma SAZ gefahren, wo sie eine Medienin-stallation erleben können.

"well,come" heißt das Projekt im Sommer am Dortmunder Hafen. Denn dort bewegt sich unter diesem Titel zwischen dem 13. August und 24. September eine Menge. Die Urbanen Künste Ruhr planen dort in Zusammenarbeit mit dem Festival Ruhrtriennale eine Kunstaktion. Am Mittwoch wurden endlich Einzelheiten dazu verkündet.

Aufregende Fahrt

An allen Wochenenden des Festivals bis zum 24. September wird sich eine knallpink gestrichene Metallskulptur mit Menschen darin in die Luft erheben. Das 10 x 3 Meter große Gefährt, das einem Container ähnlich sieht, wird an einer Laufkatzen befestigt, bis zu 20 Menschen auf einmal können transportiert werden. Der Container wird in eine Höhe von zehn bis 15 Meter gezogen, dann ein Stück horizontal befördert. Die Fahrt endet dann in einer Halle der Firma SAZ, wo die Besucher sich eine Medieninstallation ansehen können.

Überlegt hat sich dieses experimentelle Spektakel die Gruppe „Office for subversive architecture“ (Büro für subversive Architektur, kurz „OSA“).Die Aktion beginnt am Nachmittag des 13. August am Dortmunder Containerhafen bei der Firma SAZ, der Eintritt ist kostenlos.

Zum Hintergrund: Jedes Jahr im Spätsommer verwandeln sich während der sechswöchigen Ruhrtriennale ehemalige Kohlezechen, Halden und Stahlwerke im Ruhrgebiet in Aufführungsorte für experimentelle Musik, Kunst, Theater und Tanz. Schauplätze des 2002 gegründeten Festivals sind etwa die Jahrhunderthalle Bochum, das Welterbe Zollverein, der Landschaftspark Duisburg-Nord und die Kohlenmischhalle der Zeche Lohberg in Dinslaken.

Alle drei Jahre (deshalb „Triennale“) wechselt die künstlerische Leitung. Intendanten waren Gerard Mortier (1943-2014), Jürgen Flimm, Willy Decker und Heiner Goebbels. Seit 2015 ist der niederländische Regisseur Johan Simons Intendant der Ruhrtriennale. Sein Motto „Seid umschlungen“ hat er aus Schillers Ode „An die Freude“ entliehen, die später von Beethoven in der 9. Sinfonie wurde.

mit dpa-Material

Lesen Sie jetzt