Die Lehrerin Gerburg Thiel (62) unterrichtet Deutsch, Religion und Latein - ohne digitale Geräte im Unterricht einzusetzen. © Sarah Rauch
Digitalisierung in Schulen

„Gehirnregionen verkümmern, das ist sehr riskant“

Seit fast 40 Jahren ist Gerburg Thiel Lehrerin in Dortmund. Digitale Geräte kommen in ihrem Unterricht nicht zum Einsatz. Und dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

Gerburg Thiel ist 62 Jahre alt und steht kurz vor ihrem Ruhestand. Ende Januar beendet sie ihre 39-jährige Lehrer-Laufbahn. Die meiste Zeit unterrichtete Gerburg Thiel Deutsch, Religion und Latein am Gymnasium an der Schweizer Allee in Dortmund – ganz klassisch mit Tafel, Heft und Füller. „Digitale Geräte setze ich im Unterricht gar nicht ein“, sagt die Lehrerin. „Ich traue mich da nicht so richtig dran, und der größere Sinn erschließt sich mir auch nicht.“

Digitales Schreiben lasse Gehirnregionen verkümmern

Digitalisierung als Ergänzung – nicht Ersatz

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Über die Autorin
Redakteurin
Seit klein auf gerne geschrieben. Ob Tagebuch oder Postkarte. Deswegen war auch der Traumberuf in der Grundschule: Im Winter Bücher schreiben und im Sommer Eis im Eiswagen verkaufen.
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Anne Schiebener

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