Die neue Marketing-Offensive „Gekauft in Dortmund“ wirbt für die Attraktivität des Einzelhandelsstandorts Dortmund. Zu dem Aktionsbündnis gehören unter anderem (v.l.): Paul Spielhoff und Tobias Heitmann aus dem Vorstand des Cityrings, Schausteller Patrick Arens als Organisator der Weihnachtsstadt, Anja Borrmann von der Wirtschaftsförderung, Frank Scheele von der Agentur Net-Group, Markus Kalzua vom Handelsverband, Lena Dümer und Matthias Hilgering aus dem Vorstand der „Qualitätsroute Dortmund“. © Peter Wulle
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„Gekauft in Dortmund“: Aktion für den Handel startet mit Gewinnspiel

Warum sollen Dortmunder nicht irgendwo im Internet bestellen, sondern bei heimischen Geschäften einkaufen? Die Einzelhändler haben da einige Ideen. Unter anderem ein Gewinnspiel.

Die Grundidee einer Marketing-Offensive für den stationären Einzelhandel in Dortmund entstand schon 2019. Unter dem Motto „Gekauft in Dortmund“ wollte ein Aktionsbündnis aus Cityring, Dortmunder Qualitätsroute (Zusammenschluss von inhabergeführten Fachgeschäften) und Wirtschaftsförderung dann eigentlich 2020 kraftvoll für den Einzelhandel in Dortmund werben.

„Mit Beginn der Corona-Pandemie mussten wir die Planungen erstmal ad acta legen. Jetzt aber geht das Aktionsbündnis ‚Gekauft in Dortmund‘ offiziell an den Start“, sagt Frank Scheele von der Medienagentur Net-Group.

Am Mittwoch, 1. Dezember, startet auf der Internetseite „Gekauft-in-Dortmund.de“ eine Gewinnspielaktion. Bis 24. Dezember läuft das Social-Media-Gewinnspiel, bei dem die Teilnehmer etliche Dortmund-Preise gewinnen können – etwa ein Likör-Set oder ein Poster.

Bündnis will Dortmunder „bei der Ehre packen“

„Ziel des Aktionsbündnisses ist es, die Attraktivität des Einzelhandelsstandorts Dortmund zu zeigen und die Leute bei der Ehre zu packen, in Dortmund einzukaufen oder die gewünschte Ware von Dortmunder Händlern liefern zu lassen“, sagt Frank Scheele. Dabei geht es um den Einzelhandel im gesamten Stadtgebiet – nicht nur um die Händler in der City.

Schon zum Frühjahr dieses Jahres hatte sich das Bündnis formiert und zum Neustart nach dem langen Winter-Lockdown die „Dortmund Vibes“ initiiert. Ensembles der Dortmunder Philharmoniker und heimische Künstler und Künstlerinnen sorgten mit ihrer Musik zwischen Pop und Klassik in den Geschäften bei Händlern und Kunden für Freude in der leidigen Pandemie.

„Jetzt geht es weiter. Wir möchten das Motto ‚Gekauft in Dortmund‘ etablieren. Dazu gibt es einen engen Schulterschluss zwischen Handelsketten und inhabergeführten Geschäften“, sagt Frank Scheele.

Flyer und Aktionen in leer stehenden Ladenlokalen

Über 30 Geschäfte, die Thier-Galerie und auch die Weihnachtsstadt machen bereits mit. Zu den Unterstützern gehören neben der Wirtschaftsförderung auch der Handelsverband Westfalen-Münsterland und die Dortmund-Agentur.

Mit Flyern oder auch mit Schaufensteraktionen in leer stehenden Ladenlokalen soll das Motto „Gekauft in Dortmund“ Stück für Stück bekannter gemacht werden.

„Solche Marketingaktionen“, sagt Markus Kaluza vom Handelsverband Westfalen-Münsterland, „laufen in anderen Städten gut. Da es auch in Dortmund einen weit verbreiteten Patriotismus zur Stadt gibt, bin ich zuversichtlich, dass die Aktion auch in Dortmund erfolgreich wird.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Nach mehreren Stationen in Redaktionen rund um Dortmund bin ich seit dem 1. Juni 2015 in der Stadtredaktion Dortmund tätig. Als gebürtigem Dortmunder liegt mir die Stadt am Herzen. Hier interessieren mich nicht nur der Fußball, sondern auch die Kultur und die Wirtschaft. Seit dem 1. April 2020 arbeite ich in der Stadtredaktion als Wirtschaftsredakteur. In meiner Freizeit treibe ich gern Sport: Laufen, Mountainbike-Fahren, Tischtennis, Badminton. Außerdem bin ich Jazz-Fan, höre aber gerne auch Rockmusik (Springsteen, Clapton, Santana etc.).
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Peter Wulle

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