Schulcheck: Die Gertrud-Bäumer-Realschule könnte 2029 umziehen

rnSchuljahr 2020/21

Die Gertrud-Bäumer-Realschule soll in 10 Jahren in den neuen Gebäudekomplex an der Burgholzstraße ziehen. Bis es soweit ist, wünscht sich der Schulleiter einen neuen Technikraum.

Nordstadt

, 29.10.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neben fachlichen Angeboten und der Ausstattung in den Klassenräumen ist das Miteinander in einer Schule für die Kinder erfolgsentscheidend. Wir haben uns bei Eltern, Lehrern und Schülern umgehört, wie zufrieden sie mit der Gertrud-Bäumer-Realschule sind.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagt die Schülersprecherin Bouchra Ouzanou: „Dass ich eine Schülerin der Gertrud-Bäumer-Realschule sein darf, ist für mich eine sehr große Ehre. Die Atmosphäre, die an dieser Schule herrscht, ist stets friedlich und abenteuerlich. Jeden Tag kommen wir Schüler mit Ideen in den Klassenraum, die die Schule positiv verändern können. Sowas freut die Lehrer natürlich, wenn wir Schüler etwas zur Schule beitragen. Das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern ist sehr harmonisch und respektvoll. Die Lehrer schenken uns Freiheit, die wir Schüler in den Pausen nutzen. Aufgrund unseres großen Pausenhofes haben wir die nötige Freiheit, die wir brauchen.

Auch die Klassenzimmer haben die ideale Größe. Bezeugen können dies ehemalige Schüler, wie Hüseyin Bulut, der beim BVB gespielt hat. Die Gertrud-Bäumer-Realschule bringt uns produktiv weiter und macht etwas aus uns.“

Schulcheck: Die Gertrud-Bäumer-Realschule könnte 2029 umziehen

Schulsprecherin Bouchra Ouzanou © Schule

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt der stellvertretende Elternsprecher Goekhan Ilhan: „Wir sind meiner Meinung nach eine der guten Realschulen in Dortmund, die zukunftsorientiert mit Schülerinnen und Schülern arbeitet, deren Wurzeln in 27 verschiedenen Nationen zu finden sind. Natürlich ist das nur mit Hilfe unserer Lehrerkräfte und der Zusammenarbeit der Eltern und den Kindern möglich. Wir sehen und legen besonderen Wert auf Toleranz, Teamgeist, soziale Verantwortung und ein friedliches Miteinander.

Wir fördern die Persönlichkeit und das Erwachsenwerden unserer Schülerinnen und Schüler. Außerdem tragen unsere Schülerinnen und Schüler auch dazu bei, ihre sozialen Fähigkeiten zu entfalten. Dies geschieht, indem sie die Möglichkeit haben, zusammen mit Schülerinnen und Schülern aktiv die Schule bzw. den Schulhof und die Schulklassen neu zu gestalten und bei schulorganisatorischen Dingen mitzuwirken.

Die Klassen sind schülerfreundlich gestaltet. Außerdem sind die Klassenräume in unserer Schule mit elektronischen Tafeln ausgestattet, die eine Bereicherung für

Schüler und Lehrer sind. Auf unserer Internetseite haben wir eine Plattform, die rund um Schule, Ausbildung, Studium und Co. in Dortmund wichtige Infos und Tipps gibt.“

So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt der Schulleiter Henry Godglück: „Unsere Schule ist digital bestens ausgestattet. Jeder Klassen- und Fachraum besitzt große interaktive Displays. Weiterhin sind iPads in Rollcontainern und WLAN für den Einsatz im Unterricht vorhanden. Für den Informatikunterricht gib es weiterhin zwei Computerräume. Zurzeit bilden sich die Lehrerinnen und Lehrer intensiv für den effektiven Unterrichtseinsatz der Neuen Medien weiter.“

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Schulleiter Henry Godglück © Schule

Hier hat unsere Schule noch Nachholbedarf

Das sagt der Schulleiter Henry Godglück: „Wir wünschen uns dringend eine weitere Stelle für Schulsozialarbeit, da unsere jetzige Schulsozialarbeiterin Angela Hofele den Anliegen unserer circa 700 Schülerinnen und Schüler nur mit allergrößten Anstrengungen gerecht werden kann. Einige neue Räume für Angebote und ein neuer Technikraum wären eine sinnvolle Ergänzung unserer Schule.“

So berichtete die Presse über die Schule

Die Gertrud-Bäumer-Realschule war in der Vergangenheit in der Presse, weil sie womöglich im Jahr 2029 umziehen kann. Und zwar in den bis dahin neuen Schulkomplex an der Burgholzstraße.

Seit 2017 gibt es eine Kooperation zwischen der Realschule und dem Hoesch-Museum. Diese Kooperation ermöglichte den Schülern ein Kunstprojekt. In diesem Projekt entstanden 23 Bilder, die die Schüler in einer Ausstellung zeigten.

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