Gespräche über Minarett-Wunsch

14.06.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eving Der Wunsch der Selimye-Moschee nach einem Minarett an der Hessischen Straße sorgt unter den Evinger Bezirksvertretern weiter für Diskussionsstoff.

Die CDU schlug in der Sitzung am Mittwoch eine interfraktionelle Arbeitsgruppe vor, die sich mit dem Bauwunsch des Moscheevereins beschäftigen solle. Sie scheiterte. SPD und Bündnis 90/ Die Grünen haben bereits Gespräche mit den Muslimen geführt. Sie wollen weiterhin auf diesem Weg bleiben und luden die übrigen Fraktionen ein, zu einem vereinbarten Termin dazuzustoßen.

Neumann sah das völlig anders. Er betonte: «Die Bezirksvertretung ist das offizielle Gremium.» Gisela Sichelschmidt (Bündnis 90 / Die Grünen) gab ihm in diesem Punkt recht. Dann konterte sie allerdings: «Uns liegt gar kein Bauantrag vor. Der Bezirksvertretung fehlt der Handlungsansatz.» Darum sei es durchaus als Aufgabe einzelner Fraktionen zu werten, das Gespräch mit den Muslimen zu suchen.

Auch die CDU habe Kontakt zum Moscheeverein aufgenommen, erklärte Neumann. Er sähe die interfraktionelle Arbeitsgruppe aber als Zeichen. Sie würde demonstrieren, dass es eine politische Entscheidung sei, der Evinger Wille, mit den Vertretern der Moschee zu sprechen. hil

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