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Gesucht: Gelände für einen Dino-Park in DO

DORTMUND Ein riesiger T-Rex, der bedrohlich durch die Baumkronen blinzelt, ein Steinzeit-Mensch, der gerade seinen Speer werfen will. Mögliches Szenario eines Dinosaurier-Parks, den zwei Dortmunder möglichst auf heimischem Stadtgebiet errichten wollen.

von Von Bettina Kiwitt

, 11.11.2008 / Lesedauer: 3 min
Gesucht: Gelände für einen Dino-Park in DO

Einen Dino-Park in Dortmund möchten Oliver Beckers und Partner verwirklichen.

„Der Revierpark Wischlingen war mal im Gespräch, doch das hat nicht geklappt“, weiß er. Allerdings habe der neue Geschäftsführer Bernd Kruse, der von der Wirtschaftsförderung kommt, kürzlich angedeutet, dass das Projekt möglicherweise in einer kleineren Variante zu realisieren sei, so Ledune. Aus touristischer Sicht würde es die Wirtschaftsförderung allemal begrüßen, da so ein Park Besucher aus dem weiten Umkreis anziehen würde. Auf die Idee sind die beiden gekommen, weil sie selbst im Veranstaltungsmanagement tätig sind und außerdem die Macher von Bernd Wolters Design kennen. Die wiederum sind darauf spezialisiert, prähistorische Modelle wie etwa einen 45 Meter hohen Tyrannosaurus Rex zu fertigen. Sie haben zum Beispiel für den Dinosaurierpark Münchehagen bei Hannover die Exponate gefertigt.

Der Park, der seit zehn Jahren sehr gut laufe, ist Vorbild für Oliver Beckers & Co. Er ist als Evolutionspark konzipiert, beschränkt sich nicht nur auf Saurier, sondern will die gesamte Evolutionsgeschichte lebendig werden lassen. „Da gibt es keine Karussells und Zuckerwatte“, stellen sie klar. Eher mit einem großen Freilichtmuseum sei das Projekt vergleichbar, das pro Jahr 200.000 bis 300.000 Besucher anziehen soll. Auch mit Investoren sei man in Gesprächen. Da sie noch ganz am Anfang seien, könnten sie noch nichts zu den Investitionskosten sagen. Die seien erheblich von der Größe des Parks abhängig. Ob und wann der realisiert wird, ist so unsicher wie die Ursache für das Aussterben der Dinosaurier.

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