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Gewerbepark für die Bornstraße

DORTMUND In die Entwicklung des ehemaligen EDG-Geländes an der Bornstraße kommt nach jahrelangem Stillstand Bewegung.

von Von Oliver Volmerich

, 29.03.2008 / Lesedauer: 2 min
Gewerbepark für die Bornstraße

Auf dem früheren EDG-Gelände an der Bornstraße soll ein kleiner Gewerbepark entstehen.

Die Verwaltung signalisiert in Form von Bauvorbescheiden grünes Licht für die Ansiedlung eines kleinen „Gewerbeparks“ – mit einem Möbelhaus, Motorrad-Handel, Fahrrad-Markt, Autowerkstatt (Pit-Stop) nebst Waschstraße und einer Spielhalle sowie 450 Parkplätzen. Dazu soll später noch ein Küchenmarkt kommen.

Ein Politikum ist das Vorhaben nicht nur wegen der Debatte um großflächigen Einzelhandel in Konkurrenz zur City, sondern auch wegen des angrenzenden Straßenstrichs an der Ravensberger Straße. Denn wie berichtet soll Gewerbepark-Investor Berke zugleich Sozialräume für die Betreuung der Prostituierten bauen – was vertraglich mit der Stadt fixiert wurde. In der Vorlage der Verwaltung zu den Bauvoranfragen ist davon nicht die Rede. Die Zusage gelte aber weiterhin, betonte Thomas Zimmermann als Projektleiter bei Berke auf RN-Anfrage.

Allerdings soll der Neubau mit den Sozialräumen nicht mehr auf dem Berke-Gelände, sondern in Regie der Stadt auf der Ostseite der Ravensberger Straße entstehen – finanziert von Berke. Sozial- und Ordnungsamt basteln noch am Konzept, das Liegenschaftsamt verhandelt mit der Bahn als Grundstückseigentümerin. Viel Zeit bleibt dafür nicht. Denn Berke will noch in diesem Sommer mit den Bauarbeiten für den Gewerbepark starten, der spätestens im Frühjahr nächsten Jahres fertig sein soll. Dafür müsste dann der marode Container, in dem die Prostituiertenhilfe Kober derzeit arbeitet, bald verschwinden.

Schon seit 2001 hat sich Berke um die Fläche bemüht, sicherte sich 2003 für 1,17 Mio. Euro die Option auf die knapp 34 000 Quadratmeter große Fläche. 2005 wechselte das Grundstück endgültig den Besitzer. Doch der Baubeginn für den geplanten Einzelhandel wurde immer wieder verschoben. Jetzt scheint ein Ende in Sicht. 

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