Haus im Dortmunder Westen von Blitz getroffen – Katzen beißen ihren Retter

rnUnwetter am Donnerstag

Am Donnerstagmorgen kam es in Dortmund zu einem Gewitter mit starkem Regen. Nach Blitzeinschlägen musste die Feuerwehr ausrücken. Gefahr ging aber auch von einer Katze aus.

Dortmund

, 29.08.2019, 07:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am frühen Donnerstagmorgen zog ein Gewitter mit starkem Regen über Dortmund. Dabei kam es zu zwei Blitzeinschlägen, zu denen die Feuerwehr ausrücken musste.

Kurz nach 6.30 Uhr kam es laut Feuerwehr zu zwei Blitzeinschlägen im Dortmunder Westen. In Groppenbruch wurde ein Elektro-Verteiler an der Stofferstraße getroffen, der von der Feuerwehr mit einem CO2-Löscher gelöscht worden sei. Verletzte habe es dabei keine gegeben.

Dachstuhl brannte

Wenige Minuten später – gegen 6.40 Uhr – schlug laut Feuerwehr ein Blitz in ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus an der Provinzialstraße ein. Daraufhin sei es zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Mehrere Fahrzeuge verschiedener Feuerwachen seien ausgerückt.

Für die Lösch- und Bergungsarbeiten seien auch zwei Drehleitern im Einsatz gewesen. Wegen des anhaltenden Gewitters auch über Lütgendortmund musste der Einsatz der Drehleitern laut Feuerwehr zeitweise aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden.

Katze beißt ihren Retter

Laut Feuerwehr hatten sich bereits alle Bewohner des Hauses in Sicherheit gebracht. Es seien jedoch noch mehrere Katzen vermisst worden.

Im Verlauf des weiteren Einsatzes wurden laut Feuerwehr insgesamt sieben Katzen aus zwei vom Brand betroffenen Wohnungen gerettet. Einige von ihnen seien verletzt in eine Tierklinik gebracht worden.

Zwei der Katzen zeigten sich für die Rettung jedoch offenbar eher wenig dankbar. Sie bissen den Feuerwehrmann zwei mal in die Hände - ein mal in die rechte, einmal in die linke, so dass dieser in einem Krankenhaus habe behandelt werden müssen. Nachdem er ein Antibiotikum bekommen hatte, durfte er die Klinik wieder verlassen, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Katzenbisse entzündeten sich schnell, betonte der Sprecher.

Wohnungen unbewohnbar

Von den Bewohnern des Gebäudes wurde laut Feuerwehr hingegen niemand verletzt. Um den Brand des Dachstuhls löschen zu können, habe man Teile der Dachhaut entfernen müssen. Durch herabfallende Dachpfannen seien zwei vor dem Gebäude geparkte Fahrzeuge beschädigt worden. Zwei Wohnungen in dem Gebäude seien wegen der Folgen des Brandes für unbewohnbar erklärt worden.

Die Provinzialstraße war laut Feuerwehr zeitweise vollständig gesperrt und anschließend nur abwechselnd in eine Richtung zu befahren gewesen. Im Berufsverkehr sei es deshalb auf der Provinzialstraße zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen. Insgesamt waren 41 Kräfte der Feuerwachen 5 und 8, des Löschzuges 19, der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes vorort.

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