Gottesdienste mit Pippi Langstrumpf und Udo Jürgens

rnEv. Kirche Brackel

Nach „Tabuthemen“ wie Mord und Homosexualität im vorigen Jahr widmet die evangelische Kirchengemeinde Brackel 2020 ihre Sommerpredigtreihe der Musik.

Brackel

, 24.06.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das hat Tradition: Die evangelische Kirchengemeinde Brackel lässt sich immer für die Sommerferien eine besondere Gottesdienstreihe einfallen. An sieben Sonntagen ab dem 28. Juni geht‘s in der Kirche am Hellweg in diesem Jahr um die Musik - wobei es natürlich schade sei, so Pfarrerin Bettina Schreiber, dass die Gottesdienstbesucher wegen der Corona-Regeln nicht selbst mitsingen dürfen.

Sie selbst macht am 19. Juli den Titelsong aus der Fernsehserie „Pippi Langstrumpf“ (Hey, Pippi Langstrumpf...) zum Inhalt ihres Gottedienstes. Sie habe das Buch 31 mal gelesen. Es sei mit der Kraft und der Freiheit der Titelfigur fast wie ein Gegenentwurf zu ihrer eigenen Kindheit im Siegerland gewesen, sagt sie.

Weitere Beispiele: Pfarrerin Sandra Sternke-Menne widmet sich am 12. Juli dem Udo-Jürgens-Song „Ich war noch niemals in New York“, Pfarrer Rudolf Rahm am 29. Juni dem deutschen Popsong „Auf das, was da noch kommt“ von Lotte und Max Giesinger, weil er Hoffnung mache.

Diakon Morya Gnanko stellt einen Sänger aus Martinique vor, der beim Eurovision Songcontest aufgetreten ist, und Kantor Wolfgang Meier-Barth stellt den Gershwin-Song „Summertime“ in den Mittelpunkt.

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Die Besucher können sich auf Ton- und Video-Einspielungen freuen, und Sandra Sternke-Menne hat versprochen, Zylinder und Gehstock mitzubringen.

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