Große Rauchsäule steigt im Westen auf – A40 zwischenzeitlich gesperrt

Feuerwehr Dortmund

Bei einem Werkstatt-Brand ist es am Samstag zu einer starken Rauchentwicklung im Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund gekommen. Das hatte auch Auswirkungen auf den Verkehr.

Lütgendortmund, Dortmund

, 12.09.2020, 18:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
In einer Werkstatt in Lütgendortmund ist am Samstag ein Feuer ausgebrochen.

In einer Werkstatt in Lütgendortmund ist am Samstag ein Feuer ausgebrochen. © Helmut Kaczmarek

Im Bereich Am Apelstück im Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund ist am Samstagnachmittag (12.9.) ein Feuer in einem als Werkstatt und Lager für Motorräder genutzten Gebäude ausgebrochen. Das Gebäude stand in Vollbrand.

Ab etwa 15.30 Uhr war es dort zu einer derart starken Rauchentwicklung gekommen, dass die Feuerwehr darum gebeten hatte, die Fenster vorsorglich geschlossen zu halten.

Die Rauchsäule war weithin zu sehen - sodass bei der Feuerwehr viele Anrufe sowohl aus Dortmund als auch aus Bochum eingingen, wie ein Feuerwehrsprecher sagt.

Wie die Feuerwehr am Abend weiter mitteilt, kam es durch das Feuer im Gebäude immer wieder zu kleineren Explosionen von dort gelagerten Gasflaschen. Personen waren demnach aber zu keiner Zeit vom Feuer bedroht.

Auch Auswirkungen auf den Verkehr hatte der Einsatz. Von circa 16 bis 16.25 Uhr sperrte die Polizei vorsorglich die A40 in beide Richtungen und leitete den Verkehr ab, um eine Gefährdung auszuschließen, da der Rauch auch auf die Autobahn zog.

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Die Feuerwehr teilte gegen 17.10 Uhr über ihren Twitterkanal mit, dass sie das Feuer mit einem Wasserwerfern und mehreren Strahlrohren bekämpfe. Das zeige demnach Wirkung, da die Rauchentwicklung bereits deutlich nachlasse.

Alle Schadstoffmessungen durch den Umweltdienst seien negativ ausgefallen und nur eine Geruchsbelästigung festzustellen, wie der Sprecher der Feuerwehr auf Anfrage nochmal bestätigte.

Etwas mehr als zwei Stunden nach Beginn des Einsatzes hatte die Feuerwehr das Feuer weitestgehend unter Kontrolle. Gegen 18.10 Uhr vermeldete de Feuerwehr über Twitter, dass das Feuer gelöscht sei.

Durch die Brandeinwirkung war das Gebäude nicht mehr betretbar, die Brandstelle wurde daher mit Löschschaum abgedeckt, um Glutnester abzulöschen. Die Brandursache ist bislang unklar. Die Kriminalpolizei hat dahingehend die Ermittlungen aufgenommen.

Bis etwa 19 Uhr waren insgesamt circa 70 Kräfte der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr sowie des Rettungsdienstes am Einsatz beteiligt.

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