Großer Andrang auf Reinoldikirche, MKK und DASA

DEW-Museumsnacht

DORTMUND Auf einen ähnlichen Zuspruch wie im vorigen Jahr – Cheforganisatorin Kerstin Keller-Düsberg schätzt 33.000 Besucher – stieß am Samstag die DEW-Museumsnacht.

von Von Andreas Schröter

, 27.09.2009, 17:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Großer Andrang auf Reinoldikirche, MKK und DASA

Das Feuerwerk "Tremonia Illustris" auf dem fast vollen Friedensplatz zeigte Bilder aus der Stadtgeschichte.

  • Das Feuerwerk „Tremonia Illustris“ fand bei den Besuchern auf dem fast vollen Friedensplatz großen Anklang, weil es nicht einfach nur Raketen in die Luft schoss, sondern mit Bildern aus der Stadtgeschichte aufwartete. Das 100-jährige BVB-Jubiläum war genauso dabei wie die Dortmunder Geschichte aus Kohle, Stahl und Bier.
  • Fast mehr Besucher als sie verkraften konnten, hatten die Schüler der Klasse 6d der Gesamtschule Brünninghausen in der DASA. Sie hatten einen Parcours der Sinne aufgebaut, bei dem die Besucher fühlen, sehen, riechen, hören und schmecken konnten. Wie Klassenlehrer Horst Stolzenburg berichtete, hatten die Schüler dabei auf ein wenig Dschungelcamp-Atmosphäre bestanden: Ein Behälter zum Tasten war mit lebenden Maden gefüllt. 
  • Gut besucht war die Druckerei der Ruhr Nachrichten, Lensing Druck, in Dorstfeld. Weil bereits um 15.30 Uhr der Platz vor der Druckerei voller Menschen war, entschlossen sich die Mitarbeiter dort spontan, eine halbe Stunde vor der geplanten Zeit zu öffnen. Leiter Frank Schornsheim: „Es kommen viele Besucher, die sehr interessiert sind.“
  • Lange Schlangen bildeten sich den ganzen Abend vor der Reinoldikirche und vor dem RWE-Turm. Viele Besucher wollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, einmal aus dem 21. Stockwerk auf Dortmund zu schauen.
  • Großer Besucherandrang herrschte auch im Museum für Kunst und Kulturgeschichte. MKK-Mitarbeiterin Brigitte Buberl: „Unser Konzept, gleichermaßen Führungen wie ein Musikprogramm anzubieten, ist voll aufgegangen.“
  • Negatives gab‘s kaum: Im domicil setzte – vielleicht wegen der Fan-Krawalle – der Besucherandrang etwas später ein als im Vorjahr, und in der Galerie Art-isotope fiel ein Konzert aus. Das war‘s auch schon.

OB Langemeyer erklärte in einer kurzen Ansprache im Rathaus, die Museumsnacht 2010 sei auch trotz des Haushaltslochs gesichert, weil sie sich aus Eintrittsgeldern und Mitteln von Sponsoren wie DEW21 finanziere. Deren Chef Helmut Engelhardt lobte den scheidenden OB als jemanden, der die Stadt mit den Unternehmen zusammenbringe.  

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