Großer Klimastreik am 29. November: Das passiert in Dortmund

rnFridays for Future

Der nächste große Klima-Aktionstag kommt. Für den 29. November rufen Klimaschutz-Bewegungen zum globalen Klimastreik auf. In Dortmund laufen die Planungen. Das ist bisher bekannt.

Dortmund

, 23.11.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Fridays for Future-Bewegung (FFF) ruft für den 29. November (Freitag) das Motto „#NeustartKlima“ aus. Zahlreiche Organisationen in Dortmund haben angekündigt, der Aktion folgen zu wollen. Darunter sind etwa Parents for Future, Scientists for Future, Greenpeace, BUND und die Auslandsgesellschaft.

Um 12 Uhr startet am 29. November eine Kundgebung auf dem Platz vor dem Kino Cinestar am Nordausgang des Hauptbahnhofs. Weitere Details zur Planung sollen noch bekannt gegeben werden.

Zudem wird es mehrere begleitende Aktionen zum Klimastreik geben. Auf dem Campus der Technischen Universität Dortmund organisiert die Gruppe Campus for Future ab dem 25. November (Montag) eine öffentliche Klimawoche.

Campus for Future Dortmund ist eine Studentische Arbeitsgruppe im AStA der TU Dortmund. Vom 25.11. bis zum 29.11. gibt es auf dem Uni-Gelände Vorträge, Workshops und Diskussionen und ein Abendprogramm.

Evangelische Kirche von Westfalen beteiligt sich am Aktionstag

Die Evangelische Kirche von Westfalen wird sich ebenfalls am Aktionstag beteiligen. Vor der Demo am 29.11. gibt es in der Josefskirche an der Münsterstraße eine Andacht mit Thema „Schöpfung bewahren - Klima schützen“ mit der Superintendentin Heike Proske und dem stellvertretenden Stadtdechant Ansgar Schocke.

„Die große Beteiligung von Christen und Christinnen am Klimaaktionstag am 20. September hat allen Engagierten neuen Mut gemacht“, sagt Volker Rotthauwe, Umweltpfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Im September gingen in Dortmund bis zu 12.000 Menschen auf die Straße

Vorbild für den Demo-Tag ist der globale Klimastreik am 20. September. Vor zwei Monaten waren zwischen 9000 und 12.000 Menschen in Dortmund auf der Straße und bildeten unter anderem eine Menschenkette um den Wall. In ganz Deutschland demonstrierten laut Fridays for Future 1,4 Millionen Menschen.

In über 370 Städten in Deutschland sind für den 29. November Kundgebungen geplant. Sie richten sich gegen das Klimaschutzpaket der Bundesregierung, das aus Sicht von Fridays for Future eine „politische Bankrotterklärung“ ist. Unter anderem hat die Bundesregierung das auf dem Klimagipfel in Paris verabschiedete Ziel aufgegeben, dass die Erderwärmung 1,5 Grad nicht überschreiten darf.

In ihrem im Frühjahr veröffentlichten Forderungspapier beruft sich die FFF-Bewegung auf das 1,5-Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen und fordert unter anderem den Kohleausstieg bis 2030.

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