Großes Feuer im Taubenschlag tötet viele Tiere

Werswand

Schwerer Schlag für einen Asselner Taubenzüchter: Bei einem Feuer im Schlag ist die Hälfte seiner Tiere verbrannt. Die Flammen standen mehrere Meter hoch.

ASSELN

, 25.04.2015, 11:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Karl-Heinz Romweber vor seiner verbrannten Blockhütte: "Hier bei den Tauben habe ich mein ganzes Leben verbracht."

Karl-Heinz Romweber vor seiner verbrannten Blockhütte: "Hier bei den Tauben habe ich mein ganzes Leben verbracht."

Am Morgen nach dem Brand am Werswand in Asseln kann es Karl-Heinz Romweber noch immer kaum fassen. Die Trümmer seiner Blockhütte und des angrenzen Schlags bergen hunderte verkohlter Tauben, gut die Hälfte seiner Zucht.

Dort hatte es am Freitagmittag gebrannt. "Die Flammen standen 20 Meter hoch, als ich vom Einkaufen wieder nach Hause kam", erzählt Karl-Heinz Romweber. Seine Frau hatte da bereits die Feuerwehr gerufen. Sie traf gleichzeitig mit dem Taubenzüchter am Unglücksort ein.

Feuer drohte auf Wohnhaus überzutreten

Die Feuerwehr kämpfte gegen das Feuer, in der sogenannten Riegelstellung mit den Löschwasserstrahlen konnte sie ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus von Karl-Heinz Romweber verhindern.

Besonders gefährlich: In der Hütte befand sich eine Gasflasche, die zu explodieren drohte. Die konnten die Feuerwehrmänner noch rechtzeitig entfernen. Der Grund für das Feuer ist noch unbekannt.

Nach dem Ende des Einsatzes übersah zudem eine Autofahrerin ein Rohr, das aus einem Hydranten herausragte. DAs Rohr brach ab, und eine Wasserfontäne schoss über der Kreuzung Werswand / Bebelstraße in die Luft. Der Hydrant musste abgeschiebert werden.

 

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