Grüne besorgt um "Häuser-Ausverkauf"

Brückstraßen-Viertel

DORTMUND Nicht betrunkene Kneipengäste und zwielichtige Wirte sind die Ursache für den Abwärtstrend des Brückstraßen-Viertels, sondern ein uneinsichtiger Groß-Immobilienbesitzer im fernen München, meinen die Grünen im Rat.

von Von Gaby Kolle

, 21.07.2009, 13:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Brückstraße hat trotz der Veränderungen der letzten Jahre immer noch mit Problemen zu kämpfen.

Die Brückstraße hat trotz der Veränderungen der letzten Jahre immer noch mit Problemen zu kämpfen.

In erster Linie müsse die Stadt, die in den letzten Jahren mehr als 100 Mio. € in das Viertel investiert hat, den Häuser-Verkauf an einen Unternehmer unterbinden, der die Gebäude vergammeln lässt. Seit 1995 ist das Brückstraßen-Viertel Sanierungsgebiet. Unter Umständen sei es für die Stadt langfristig wirtschaftlicher, ihr damit verbundenes Vorkaufsrecht auszuüben und einen geeigneten Sanierungsträger zu beauftragen, so Ratsfrau Birgit Pohlmann-Rohr. Zudem soll die Stadt prüfen, ob sie nicht Investoren fürs Viertel gewinnen kann, die auch die Stadtentwicklung im Auge haben. Für die Grünen ebenfalls prüfenswert: Eine Standortgemeinschaft, die den Aktivkreis Brückstraßen-Viertel aus Immobilienbesitzern, Einzelhändlern und Gastronomen neu belebt und die Sanierung der Gebäude vorantreibt. Die leer stehenden Geschosse könnten als Wohnraum oder an Kreative vermietet werden.

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