Nach Starkregen im Juli: Grüne fordern Überprüfung neuer Baugebiete

Bezirksvertretung Hombruch

Mitte Juli standen im Stadtbezirk Hombruch vor allem rund um den Rüpingsbach Straßen und Häuser unter Wasser. Die Grünen-Fraktion hat deshalb einen Antrag an die Verwaltung gestellt.

Hombruch

, 06.09.2021, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
So hoch stand das Wasser rund um den Rüpingsbach nach dem Starkregen im Juli.

So hoch stand das Wasser rund um den Rüpingsbach nach dem Starkregen im Juli. © privat

Die Bezirksvertretung Hombruch kommt am Dienstag (7.9.) um 15.30 Uhr zur ersten Sitzung nach der Sommerpause zusammen. Sitzungsort ist das Helene-Lange-Gymnasium, Am Hombruchsfeld 45a. Und ein Thema aus der Sommerpause wird dabei eine Rolle spielen: das Stark- und Dauerregenereignis, das Mitte Juli auch den Stadtbezirk getroffen hat.

Betroffen waren vor allem Anwohner des Rüpingsbachs, aber auch anderer kleinerer Gewässer. „Zu dem Ärger über aktuelle Schäden und Kosten kommt die Angst, dass sich zukünftig durch die Bebauung benachbarter Flächen noch bedrohlichere Überschwemmungen ereignen“, heißt es in einer Mitteilung der Hombrucher Grünen-Fraktion.

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„Durch die weiter drastisch voranschreitende Klimakrise muss mit derartigen Extremwetterereignissen in den kommenden Jahren verstärkt gerechnet werden. Das muss Dortmund bei allen Baumaßnahmen unbedingt berücksichtigen“, erklärt Fraktionssprecherin Susanne Lohse.

Verwaltung soll Neubaugebiete prüfen

Die Grünen haben deshalb einen Antrag für die Sitzung am Dienstag vorbereitet, der die Verwaltung dazu auffordert, die aktuell als Baugebiete ausgewiesenen Flächen hinsichtlich der hydrologischen Gegebenheiten zu überprüfen. Zudem soll das Kanalnetz im Falle einer Bebauung umgehend an den höheren Versiegelungsgrad angepasst werden, um bei erneutem Extremwetter Schäden im Vorfeld zu verhindern.

Alle weiteren Themen der Sitzung am 7. September sind auf der Internetseite der Stadt Dortmund einsehbar.

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