Grünes Netz aus Gärten soll sich auch in Dortmund ausbreiten

Mehr Artenvielfalt

Ein großer vernetzter und bundesweiter Naturpark von Hobbygärten soll Insekten und anderen Tieren ein Zuhause bieten. Auch einige Dortmunder haben sich an der bundesweiten Aktion schon beteiligt.

Dortmund

08.05.2021, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Naturnahe Gärten könnten im Verbund zu mehr Artenvielfalt führen.

Naturnahe Gärten könnten im Verbund zu mehr Artenvielfalt führen. © BUND Dortmund

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) möchte einen großen, vernetzten bundesweiten Naturpark aus Hobbygärten schaffen. Ziel sei es, dass Insekten, andere Tiere und Pflanzen sich wieder wohlfühlen und ausbreiten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Für Interessierte ist es möglich, sich in eine digitale Karte des BUND einzutragen. Deutschlandweit sind schon einige Gärten auf dieser Karte verzeichnet – auch ein paar Dortmunder haben bereits mitgemacht, unter anderem mit ihrem Privatgarten oder auch einem Garten aus einer Kleingartenanlage.

Auf der Karte können dann verschiedene Informationen angegeben werden, zum Beispiel die Art des Gartens, die beobachteten Tiere, aber auch, wie der Garten gestaltet ist, welches Blühangebot und welche Nistmöglichkeiten es gibt.

Naturnahe Gestaltung wichtig

"Durch die flächendeckende Verteilung der Kleingärten könnte ein wertvoller Biotopverbund entstehen, der die Ausbreitung von seltenen Arten begünstigt," heißt es in der Mitteilung. Diese Gärten müssten naturnah gestaltet und dürften nicht mit Schotter versiegelt sein – was in Dortmund ohnehin verboten sei.

Verschiedene Ökotipps, zum Beispiel zu Artenreichtum im Garten und auf dem Balkon, können auf der Homepage des BUND Dortmund (www.bund-dortmund.de) nachgelesen werden.

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