Günnakologisches zum Fest

01.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aplerbeck Kriegt ihr hier in Aplerbeck nur den Rest vom Wetter?» Günna Bruno Knust sah bei seinem umjubelten Auftritt am Samstagabend während der Apler-becker Festwoche zunächst nur ein Meer aus Schirmen- es regnete. Doch das schreckte die mindestens 2500 Zuschauer nicht. Auch nicht die 92jährige Maria Hilsmann, geborene Schiffer, die den Star des Abends und wohl der gesamten Festwoche gern einmal live erleben wollte. Stolz erzähl-te sie, die Firma ihres Vaters habe 1907 das Amtshaus verputzt.

Nach exzellenter Musik der Günna-Hartz IV-allstar-Band startete Günna dann ein fast zweieinhalbstündiges Sprachfeuerwerk vom Allerfeinsten und bekundete gleich zu Beginn, er sei gut informiert. Das Amtshaus stamme «aus der Renaissance und hat zwei Flügel - auf die beiden anderen wurde verzichtet, sonst wär´s ´ne Anstalt!»

Auch über die rasante Entwicklung im Bereich städtisches Personal gab er Auskunft: «Vor hundert Jahren gab es in ganz Dortmund nur 40 Beamte - aber die vermehren sich ja durch Zellteilung!» Dagegen warf er seinem Publikum vor, sich nicht mehr ausreichend zu vermehren «Guck´ mal, wie wenig Kinder hier an der Bühne stehen!» und gab entsprechende Tipps zur weiteren Abendgestaltung: «Ab in den Ratskeller - an-kommen, rankommen!» Mit seinem rasanten Zungen-schlag redete der personifizierte Ruhrpott dann den Regen weg und seinen Zuhörern die Lachtränen auf´s Gesicht.

Und das alles ohne Alkohol, denn «wenn ich betrunken fahre, steht spätestens in der Schürener Straße die ,Trachtengruppe'...» bib

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