„Als die Leute anfingen, Urlaub an der Adria zu machen, veränderte sich die Esskultur in Dortmund“, erinnert sich Günther Overkamp. Feine Küche kam erst später. Und das erste Sterne-Restaurant wurde mehr von auswärtigen Gästen als von Einheimischen besucht. © Menne
Kolumne Overkamps Lecka-reien

Günther Overkamp: Wie 90 Dörfer die kulinarische Großstadt Dortmund wurden

Es war ein langer Weg von der typischen Dortmunder Dorfkneipe mit Kegelbahn bis zur Sterne-Gastronomie von heute. Wie sich Dortmund kulinarisch gewandelt hat, beschreibt Spitzenkoch Günther Overkamp.

Wenn man über die Gastronomie in unserer Stadt spricht, muss man erst mal verstehen, dass Dortmund eigentlich ein Dorf ist. Oder viele Dörfer, nämlich 90. (Na, wie viele bekommen Sie aufs Tablett?) Dass wir heute eine Metropole sind und achtgrößte Stadt Deutschlands, das kann am wenigsten der Dortmunder selbst verstehen.

Overkamps Lecka-reien

Dortmund war schon immer eine Großstadt

Eisdielen, Pizzerien Griechen und mehr erobern Dortmund

Dortmunder haben Sterne-Küche erst nicht recht angenommen

Die Gastro-Szene in Dortmund ist vielfältig und urban

Über den Autor
In Fredeburg im schönen Hochsauerland 1968 geboren, wurde Günther Overkamp Wahl-Dortmunder durch die Liebe. Er ist Mitgeschäftsführer und Mitglied der in über 300-jähriger Tradition stehenden Gastro-Familie Overkamp. Kulinarisch bezeichnet er sich als „Westfälisches Trüffelschwein“. Er lebt mit Ehefrau Dina und drei Kindern auf dem Höchsten.
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